Nach längerer Zeit gibt es endlich wieder ein paar Neuigkeiten aus meinem Nebenerwerb.
Frisch vom Gebrauchtmaschinen‑Portal eingetroffen sind:
- eine Claas Rundballenpresse Rollant 66,
- ein Vierscharpflug Lemken Opal 80 und
- ein Zetter Claas Volto 80.
Für das Gesamtpaket habe ich 29.900 Euro zzgl. Lieferung bezahlt.
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass der Johnny den Pflug auch ordentlich gezogen bekommt
Mit der neuen Technik sind wir nun gut aufgestellt, um uns wieder selbstständig um unser Futter zu kümmern.
Heu und Stroh laufen aktuell noch über den Ladewagen – aber mit ordentlicher Ballentechnik werden Bergung und Lagerung einfach deutlich entspannter.
Der Winter kann also kommen !
👉 Also gleich ran an die Arbeit!
Die Presse wird an den MF gespannt, einmal alles durchgecheckt ✅
Ballennetz prüfen, abschmieren, letzte Handgriffe – und nach knapp 2 Stunden fertig für iheren ersten Einsatz.
Vorher gilt es aber noch die Strohschwade aufeinander zu legen, da der Mercartor mit seinen 3 Meter nicht die massivsten Mengen abwirft.
Hierzu kommt der 710 mit der Spinne zum Einsatz.
🔧 Alte, aber robuste Technik!
Kein viel Schnickschnack – nur Fett, Muskelkraft und Erfahrung , Einfach, effektiv – läuft!
Wir legen jeweils ca. 4 Meter von links und 4 Meter von rechts zusammen, so entsteht ein sauberer, annehmbarer Schwad.
Der MF 3060 hängt an der Presse – 125er Ballen, mehr kann sie auch nicht. Aber schon nach den ersten Metern merkt man:
Der kleine 4‑Zylinder muss hier deutlich über seine eigentlich gedachte Leistung hinaus arbeiten, Mal sehen, wie lange er das durchzieht!
9 Ballen Später, wurde die Belastung wieder deutlich reduziert.
Vorbereitung für die nächste Saison läuft!
In den kommenden Tagen machen wir die beiden Äcker fit für das kommende Jahr. Geplant ist Mais – sowohl auf den beiden Ackerflächen als auch auf dem bisherigen Haferacker
Der Gerstenacker bekommt dagegen eine Blühmischung, die im Frühjahr gemulcht und anschließend eingepflügt wird.
Am Haferfeld setzen wir bewusst auf eine klassische Bearbeitung mit Mist und Pflug.
So erhoffen ich mir, über die nächsten Jahre hinweg wertvolle Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen zu gewinnen.


