Beiträge von JoeTheFarmer

    Nach längerer Zeit gibt es endlich wieder ein paar Neuigkeiten aus meinem Nebenerwerb.
    Frisch vom Gebrauchtmaschinen‑Portal eingetroffen sind:

    • eine Claas Rundballenpresse Rollant 66,
    • ein Vierscharpflug Lemken Opal 80 und
    • ein Zetter Claas Volto 80.

    Für das Gesamtpaket habe ich 29.900 Euro zzgl. Lieferung bezahlt.
    Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass der Johnny den Pflug auch ordentlich gezogen bekommt

    Mit der neuen Technik sind wir nun gut aufgestellt, um uns wieder selbstständig um unser Futter zu kümmern.
    Heu und Stroh laufen aktuell noch über den Ladewagen – aber mit ordentlicher Ballentechnik werden Bergung und Lagerung einfach deutlich entspannter.
    Der Winter kann also kommen !

    👉 Also gleich ran an die Arbeit!
    Die Presse wird an den MF gespannt, einmal alles durchgecheckt ✅
    Ballennetz prüfen, abschmieren, letzte Handgriffe – und nach knapp 2 Stunden fertig für iheren ersten Einsatz.
    Vorher gilt es aber noch die Strohschwade aufeinander zu legen, da der Mercartor mit seinen 3 Meter nicht die massivsten Mengen abwirft.

    Hierzu kommt der 710 mit der Spinne zum Einsatz.

    🔧 Alte, aber robuste Technik!
    Kein viel Schnickschnack – nur Fett, Muskelkraft und Erfahrung , Einfach, effektiv – läuft!
    Wir legen jeweils ca. 4 Meter von links und 4 Meter von rechts zusammen, so entsteht ein sauberer, annehmbarer Schwad.

    Der MF 3060 hängt an der Presse – 125er Ballen, mehr kann sie auch nicht. Aber schon nach den ersten Metern merkt man:
    Der kleine 4‑Zylinder muss hier deutlich über seine eigentlich gedachte Leistung hinaus arbeiten, Mal sehen, wie lange er das durchzieht!

    9 Ballen Später, wurde die Belastung wieder deutlich reduziert.

    Vorbereitung für die nächste Saison läuft!
    In den kommenden Tagen machen wir die beiden Äcker fit für das kommende Jahr. Geplant ist Mais – sowohl auf den beiden Ackerflächen als auch auf dem bisherigen Haferacker

    Der Gerstenacker bekommt dagegen eine Blühmischung, die im Frühjahr gemulcht und anschließend eingepflügt wird.
    Am Haferfeld setzen wir bewusst auf eine klassische Bearbeitung mit Mist und Pflug.

    So erhoffen ich mir, über die nächsten Jahre hinweg wertvolle Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen zu gewinnen.

    Ende Juli.
    Kein Pathos, kein großes Gefühl. Nur Hitze, Staub und dieser Druck im Magen, der seit Tagen nicht weggeht. Wochenlang hast du auf diesen Moment hingearbeitet, jetzt gibt’s kein Zurück mehr. Ab ins Feld. Ob du willst oder nicht.

    Der Mähdrescher läuft, aber ruhig macht er dich nicht. Jeder fremde Ton lässt dich zusammenzucken. Irgendwas klappert immer. Irgendwas passt nie ganz. Der Blick geht ständig nach hinten – Schneidwerk, Haspel, Auswurf. Läuft das sauber? Verluste? Zu feucht? Zu trocken?
    Fragen ohne Pause.

    Das ist der Showdown. Nicht der aus den Hochglanzbroschüren, sondern der echte. Hier entscheidet sich, ob deine Rechnerei, dein Bauchgefühl und deine Fehler dich halbwegs durchgebracht haben – oder ob du Lehrgeld zahlst. Und zwar richtig.

    Es ist deine erste Ernte als Landwirt. Kein Chef, auf den du schimpfen kannst. Kein „das war schon immer so“. Wenn was schiefgeht, dann geht es auf dich. Punkt. Mit jeder Bahn wächst der Korntank, aber auch die Erkenntnis: So einfach, wie es von außen aussieht, war es nie.

    Du steigst zwischendurch ab. Schweiß im Gesicht, Staub im Hals. Du nimmst eine Hand voll Korn, lässt es durch die Finger laufen. Nicht perfekt. Aber auch kein Totalausfall. Mehr sagt dir dieser Moment nicht – und mehr gibt es heute auch nicht.

    Am Abend tut dir alles weh. Der Kopf läuft weiter, obwohl der Motor längst aus ist. Zahlen kommen später. Bewertungen auch. Heute bleibt nur das Wissen:
    Du hast es durchgezogen. Nicht sauber, nicht elegant – aber ehrlich.

    Bevor es schließlich an die Ernte geht, heißt es zunächst noch, im Wald nachzusehen. Schließlich müssen wir langsam auch an den Winter denken. Auch wenn dieser noch weit entfernt scheint, will die Hackschnitzelheizung rechtzeitig mit Brennstoff versorgt werden.

    Also rauf aufs Quad, die Kettensäge mitgenommen, und ab in den Wald.

    Na, da gab es doch einiges zu tun, musste ich feststellen. Gut, dass ich erst vor Kurzem meinen Kettensägenschein gemacht habe. Am Ende waren es immerhin 15 befallene Bäume, die ich mithilfe des Quads aus dem Bestand ziehen konnte.

    Nach getaner Arbeit rief ich dann beim örtlichen Lohnunternehmer an. Er verfügt über einen Heizomat‑Holzhäcksler mit integriertem Bunker, sodass ich beim Häckseln selbst nicht mehr gebraucht wurde.

    Die Zeit habe ich dann genutzt, um den Claas Mercator fit zu machen.

    Bevor der erste Schnitt ansteht, gehört natürlich auch ein gründlicher Check des Mähdreschers dazu. Ölstände, Riemen, Ketten und Lager wurden kontrolliert, ebenso Messer, Siebe und der Dreschkorb.

    Lieber jetzt alles in Ruhe durchsehen, als später während der Ernte unnötige Ausfälle zu riskieren.

    Wie im Flug verging die Zeit, und der Lohner war schon wieder unterwegs nach Hause – leider ohne Fotos von meiner Seite.

    Der MF 3060 stand erst seit Kurzem auf dem Hof – neu gebraucht ! Ein paar Jahre auf dem Buckel, aber gepflegt und mit genau der richtigen Mischung aus Respekt und Vorfreude betrachtet. Heute sollte er zeigen, was er noch draufhat: erster Einsatz beim Mistfahren.

    Bevor überhaupt an Mistfahren zu denken war, stand erst mal das Laden an. Motor an, langsam in den Hof gerollt. Der Frontlader hob sich sauber, kein Ruckeln, kein Zittern. Schon da fiel ein Stein vom Herzen. Dann vorsichtig in den Misthaufen rein. Schaufel runter, langsam vor, ein bisschen Gefühl im Gas. Der MF 3060 grub sich ruhig in den Mist.

    Diue erste Schaufel ist nun Geladen , Stück für Stück füllt sich der Strautmann und nun gehts ab aufs Feld.

    Der Streublitz hing am MF 3060, die Wiese lag vor mir. Kurz alles durchgegangen: Drehzahl, Zapfwelle, Geschwindigkeit. Hoffentlich hab ich an alles gedacht.
    Langsam angefahren, Zapfwelle rein – und der Mist flog sauber nach hinten. Bahn für Bahn lief ruhig, gleichmäßig, ohne Stress. Immer wieder der Blick zurück, aber das Streubild passte. Am Ende kurz absteigen, zurückschauen: sauber verteilt. Erleichterung. Erster Einsatz auf der Wiese – geglückt !

    Darum habe ich beschlossen mich auch noch beim Düngen mit Mineraldünger zu versuchen. Also Ab zur Raiffeisen und mal den Streuer vollgemacht.

    Obs was gebracht hat werden wir hoffentlich bald merkenb , denn der August nähert mit großen schritten.

    Leider musste ich schnell feststellen, dass ich dringend einen Traktor mit Frontlader benötigte. Also machte ich mich auf die Suche.
    Zunächst durchforstete ich Anzeigen im Internet, verglich Preise und Baujahre und stellte schnell fest, dass gute Maschinen selten und teuer waren. Jeder Anruf brachte neue Hoffnungen – und ebenso oft neue Enttäuschungen. Entweder war der Traktor bereits verkauft, hatte versteckte Mängel oder passte schlicht nicht zu meinen Anforderungen.

    Nach einigen Wochen beschloss ich, meinen Suchradius zu erweitern. Ich sprach mit Landwirten aus der Umgebung, besuchte Händler und hörte mir Geschichten über alte, zuverlässige Maschinen an, die seit Jahrzehnten treue Dienste leisteten.

    Schließlich bekam ich einen Hinweis auf einen älteren Traktor, der am Rande eines kleinen Dorfes stehen sollte – kaum benutzt, aber gut gepflegt.

    Ein Massey Ferguson 3060, Baujahr 1994. 80 PS, ausgestattet mit allem, was zu jener Zeit wohl als Luxus galt: Fronthydraulik mit Zapfwelle, ein solider Frontlader – und leider eine Klimaanlage, die ihren Dienst längst quittiert hatte. Der Preis: 19.800 Euro.

    Zusätzlich gehörte ein Strautmann 8‑Tonnen‑Tandemkipper zum Angebot. Schon auf den ersten Blick war klar, dass auch er seine beste Zeit wohl hinter sich gelassen hatte. Der Lack war ausgeblichen, an einigen Stellen blühte der Rost, und man sah ihm an, dass er viele Ernten, viele Fahrten und viele schwere Tage hinter sich hatte. Kein Schmuckstück für den Hof, aber ein ehrlicher Anhänger, der genau wusste, wofür er gebaut worden war: Lasten tragen, ohne zu klagen.

    Mittlerweile war Mitte Mai.
    Die Tage vergingen beinahe unbemerkt, einer wie der andere, bestimmt vom immer gleichen Ablauf. Jeden Morgen musste der gute alte John Deere 710 hinaus, um frisches, saftiges Gras zu holen. Verlässlich wie eh und je tat er seinen Dienst, als wäre Zeit für ihn nur eine Nebensache.

    Der John Deere 3350 kam Aktuell nur noch für die wenigen Grasflächen zum Einsatz. An ihm hing der Pöttinger Euroboss, ein Ladewagen, der für die geringe Futtermenge eigentlich vollkommen überdimensioniert war.

    Aber schließlich muss man mit dem auskommen, was man hat. Tag für Tag lief die Arbeit weiter, ohne große Pausen, ohne viel Raum zum Nachdenken. Auch wenn manches nicht ideal war, blieb keine Zeit, sich lange darüber zu ärgern – der Hof verlangte täglich seine Aufmerksamkeit.

    Trotzdem war ich jeden Tag weiter auf der Suche. Zwischen den Arbeiten, abends oder in ruhigen Momenten, hielt ich Ausschau nach Maschinen, nach Möglichkeiten, den Hof Schritt für Schritt weiter auszubauen. Nicht aus Ungeduld, sondern aus dem Wunsch heraus, es besser zu machen. Passender. Nachhaltiger.

    Es war kein schneller Weg, eher ein leiser, stetiger Prozess. Aber genau darin lag auch etwas Beruhigendes: zu wissen, dass sich mit Geduld, Arbeit und einem wachsamen Blick nach vorne nach und nach etwas verändern würde.

    Es war ein lang gehegter Traum.

    Schon als Kind hatte ich davon geträumt, eines Tages seinen eigenen Bauernhof zu besitzen. Während andere von schnellen Autos oder großen Reisen sprachen, sah ich mich meist zwischen Feldern, Ställen und dem Duft von frisch gemähtem Heu. Doch Jahre vergingen. Das Leben führte mich zunächst in einen ganz anderen Beruf, doch der Wunsch blieb – leise, aber hartnäckig !

    Eines Tages war es so weit: Am Rand eines kleinen Dorfes stand ein alter, etwas heruntergekommener Hof zum Verkauf. Die Dächer waren teilweise undicht, der Stall roch nach vergangenen Zeiten, und die Wiesen hatten lange keinen Pflug mehr gesehen. Für viele war es ein hoffnungsloser Fall. Für mich war es die Erfüllung eines lang gehegten Traums.

    Voller Mut – und vielleicht auch mit etwas Naivität – unterschrieb ich den Kaufvertrag.

    Die ersten Wochen waren aufregend. Ich stand früh auf, lief über unser Land und konnte es kaum glauben, dass der Hof nun wirklich uns gehörte. Doch schon bald holte mich die Realität ein.

    Die Maschinen waren komplizierter als gedacht. Die alten Traktoren sprangen oft nicht an. Sie mussten dringend repariert werden.

    Nach nun 3 Monaten dauerschuften, kam doch mehrmals die frage auf ob ich mich nicht doch übernommen hatte. Schliesslich hatte ich ja nach wievor meinen alten Job der mich auch 9x5 forderte.

    Doch Aufgeben kommt nicht infrage, also Saatgut besotrgt. Nun galt es sich mit der Aussaat zu beschäftigen, Sommergerste und Sommerweizen . Versuch macht Kluch oder so , also beschloss ich die ersten 4 Ha mal versuchsweise zu sähen.

    Somit begann ich zu lernen. Ich sprach mit Nachbarbauern, las Fachbücher bis spät in die Nacht und machte Fehler – viele Fehler ! Aber mit jedem Problem wuchs mein Wissen.

    Langsam veränderte sich der Hof und nun zogen auch endlich die ersten Tiere ein.

    6 Fahrten ergab dann 10 - 6 Monate alte Kuh Kälber und 2 Jungbullen mit 5 Monaten , diese sollten dann meine Zukunft als Viehzüchter besigeln.

    Vorher wurde natürlich noch Futter eingefahrten , hier Stand der im Nachbarort ansässige Lohner bereit.

    Mähen , Zetten, Schwaden und Pressen. Leider musste ich alles erledigen lassen da ich selbst ja nur über ein 165cm breites Mähwerk verfüge.

    Mal sehen ob ich mir meinen Wunsch, der selbständigkeit erfüllen kann.

    Erst mal danke für diese gute Nachricht !!

    Ist das gesamte Modell wirklich von dir? Nicht das es Unmöglich ist, aber Diesen Detailgrad sah man bisher nur bei einem Modder welche inzwischen verstorben ist. Dieser hatte in Frühen Zeiten sämtliche Modellreihen hoch präzise Nachmodelliert. Alte Hasen kennen ihn noch. Daher die Frage. Auch wenn ich mich auch über Schlüter freue sollten jedoch sollten auch selbst wenn Verstorben Credits erhalten bleiben falls dem so sein sollte..

    -> auch wenn ich mich ggf. gleich in die nesseln Setzte. Ich wagge mal zu sagen , wenn ich den Detailgrad der Modelle ansehe, hätte selbst Schlüterfan1977 ( aka Rohna ) ihre freude dran gehabt , auch wenn sie immer sehr Skeptisch und kritisch andern gegenüber war aber auch offt verständlich , da immer nur vonm allen seiten gemeckert wurde !!!

    Selbst wenn die Bären nicht an die Community veröffentlicht werden sollten. Hoffe ich wenigstens auf ein paar schöne Bilder :)

    Und einen mega Reskekt für die Arbeit die du Investierst .

    Nun noch etwas freches zum Schluss , aber was ist mit den grossen und kleinen Super Baureihen -> 400-1050 und der grossen 2500VL-3000 TVL ?? ;P

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    etwas von innen Bluten ->meine diesjärige Spotify Highlite Band, darf ich euch nicht verheimlichen. :drummerGerrit:

    Neuer Tag neues Glück , da ich noch 2 Tage Urlaub habe, bevor der Büroalltag wieder einzieht. Möchte ich mich noch verwirklichen. So was steht also an; 12 Ha. Grünfläche warten seit Monaten endlich gemäht zu werden. Da ich aktuell nur über die Hinterlassenschaften wie Sense und Rechen verfüge , werde ich mich mal auf die Suche nach jemanden machen, der hierzu auch über die Maschienen verfügt die man dazu braucht.

    Leider wies sich dies schwer umsetzten als gedach. Einen Lohner gibt es zwar , aber der Besitz nur noch einen Häcksler und einige Abfahrgespanne für den Straßenbau. Maschienenring ? Ja es gibt zwar ein Paar Landwirte in der gegend , aber die sind selbst beschäfftigt und haben erst in ein paar Tagen Zeit . Wetterprognosse 3 Tage schön , dann eher Bäh !

    Nachdem ich schon am aufgeben war , fand ich noch eine Anzeige eines Landschaftbauers in der nähe, der Warb mit Grünlandarbeiten auch für Landwirtschaft. Also ruf ich dort mal an 085.......

    Nach einiger Zeit hob dann auch eine ältere Dame ab , die mich auf eine Handynummer wiederum Verwies. Nach einen kurzen Gespräch mit dessen gegenüber machte ich mich auf den Weg, ich konnte mir dort einen Traktor mit Mähwerk borgen , Abrechnung nach Std.

    MF3707 mit einen Pötinger Nova 285 sorgten für ein fast gefühlt unedliches Unterfangen !

    Aber nch 6 Std um 21.00 Uhr war dann doch Feierabend.

    Am kommenden Morgen ging es dann noch zur Tanke mit zusätzlicher Wäsche am Kärcher was sehr zur frude des Tankstellenbesitzers führte , der mich mit viel getösse vom Waschplatz jagte !

    Das Zetten der grossen Wiesenfläche übertrug ich den Landschaftsgärtner , da ich selber aufgrund eines zwischenfalles bei meinen Arbeitgeber, bereits einen Tag früher meine eingentliche Arbeit beginnen musste. Zum Pressen konnte ich dann noch jemanden aus den Maschienenring übereden.

    Leider gibt es davon keine Bilder :(

    Für Freitag nachmittag besorgte ich mir dann noch ein Abfahrgespann , da ich mit den Landwirt der die Presse gefahren hat vereinbart habe , dass er den Großteil des Heu´s für seine Leistung bekommen könne.

    20- 125er Grassilageballen ,12 - 125er Heuballen für uns und 21-180er Ballen die ich den Landwirt dann mit seinen MF 6-105 geliefert habe. Somit ist der Grundstock für die Tierhaltung erst mal gelegt, was sich aber im Anschluss doch als nicht zu leicht Entpuppte !

    Auch hier wurde mir ganz schnell erklärt , dass ich den Anbindestall nur bedingt nutzen darf und somit war das Thema mir ein paar Milchkühe zuzulegen erst mal begraben .

    Willkommen im Rottal,

    Nach mehreren Jahren hin und her , habe ich nun das Erbe meiner Tante antreten können.

    Ein kleiner Hof im Herzen des Rottal´s und die ursprüngliche Heimat meines Vaters. Der als einziger Sohn von 5 Kindern 1958 den Hof eigentlich übernehmen sollte , aber aufgrund diversesen Streitigkeiten mit seinen Schwestern aber auf die Hofnachfolge verzichtete.

    Daher übernahm die älteste Tochter mit ihren Mann den Hof. Und mein Vater zog nach Frankfurt um dort als LKW Fahrer zu Arbeiten. 1980 einige Zeit nach meiner Geburt zog es ihn aber wieder in die alte Heimat und ich wuchs dort dann auch ganz in der nähe auf .

    Da meine Tante und mein Onkel kinderlos waren ( keine Ahnung ob es daran lag ) , wurde der Hof auch seher Stifmüterlich behandelt. Mein Vater versuchte daher neben seine Beruf in einen Sägewerk den Hof und meine Tante zu unterstützen, daher wuchs ich mehr oder weniger dort auch in die Landwirtschaft mit rein. Genau so wie 3 meiner Cousins und 2 meiner Cousinen. Wurde dann vor 5 Jahren ein Teil des Hof-Erbes zugesprochen.

    Da ich das Erbe meines Vaters oder das Lebenswerk meiner Groß und Urgroßeltern nicht einfach verkaufen wollte, ist die Hofstelle zusammen mit ca 10Ha. am ende übrig geblieben.

    Somit war am 1.9. dann der Hof an mich übergegangen.

    Leben wie vor 50 Jahren mit den Holzbackoffen wir die offengestalltete Etage beheitzt. Aber nach einigen Renovierungsarbeiten ist es eigentlich doch wieder ganz ansehbar geworden, was aber meine besserehälfte und meine Kidis doch anders sehen.

    Ein willkommens Geschenk aus der Nachbarschaft und vom Bürgermeister zum Start in die neue Zukunft als Nebenerwerbslandwirt ;)

    Eine Idylische aussicht über das ganze Tal , entschädigt dann doch die ganzen mühen und die Strapazen der vergangenen Monate.

    Nun gilt es , noch neben Beruf und Familie den Hof wieder neues Leben einzuhauchen. Damit werden wir Morgen dann beginnen.

    #18#

    Wie das leben eben so Spielt, geht es immer wieder auf und ab. Ich dachte bis vor kurzem , dass ich mit Gerhard meinen Lohner ein gutes auskommen habe. Schliesslich sorgte er dafür , dass ich im vergangenen Sommer nicht gleich eine Bauchlandung hinlegen werde. Nachdem er das Angebot bei ihm zu Arbeiten ausgeschlagen hat, lief plötzlich alles kreuz und Quer.

    Im vergangenen Herbst ruf mich Walter ob ich nicht 2 oder 3 Äcker im Lohn von ihm Grubbern könnte. Gerhard seit 3 Jahren fast all seine Feldarbeiten für ihn erledigt hat keine Zeit. Somit dachte ich mir nichts dabei und fuhr los.

    Kurze Zeit später ging es dann nochmal darum , die Saat in den Boden zu legen und so kam ich letzlich dann auch mit Walter ins Gespräch was seinen Hof und die Zukunft desen betrifft. Natürlich hatte ich dabei einen hintergedanken , aber leider wusste ich nicht das Gerhard hier auch schonmal mit Walter geredet hatte. So führte dann eins zum anderen.

    Walter und ich versuchten die Sache noch zu klären , ich konnte ja auch nicht wisse ,was im vorhinen war. Jedenfalls hat Gerhard erstmal seine Unterstützung für uns aufgekündigt und somit kam es eben zu den komitment wie im letzten abschnitt beschrieben.


    Nun aber lassen wir die verganngeheit ruhen und konzentrieren uns auf die kommenden dinge.

    mittlerweile haben wir Anfang April, das wetter wird zuhnemend besser und es geht nun darum die letzten früchte in den Boden zu bekommen. Ich borgte mir daher einen Miststreuer über den Maschienenring .

    Davor gespannt der gute 110-90 von Walter , der mit den 10to Annaburger Miststreuer gut zutun hat. Hier gerde auf den Weg zu einen von Walters Flächen.

    Dannach ging es auf meinen Flächen noch den ölrettich an den kragen , hier soll dann Soja und Mais Platz finden. Hier darf dann wieder der Fendt zeigen was er kann, wobei er sich auch hier schon gut abmühen muss.

    Die vorgespannte Messerwalze , stammt aus einen Scheunenfund mit den 3 Meter Arbeitsbreite passt sie Optimal vor den Horsch

    Nebenher macht sich Maria bereit, mit den Federzinkengruber die Flächen final für die Aussaat aufzubereiten, vorallem nachdem sie nun Offiziel auch auf der Strasse fahren darf , kann man sie kaum noch Zügeln :)

    Heute der ersteinsatz der Amazone Sähmaschine, hierfür wird unser 6115c davor gespannt.

    3 Flächen mit insgesammt 12,9 ha. sind vorgesehen. Hier sollen 2 Flächen dann gehäckselt werden und eine soll zum Drusch dienen. Bei Walter fallen hier weitere 7 Ha an. Gesamt mit den den ausstehenden Sojaflächen kommen wir auf ca.25 Ha. hierfür ist diese Maschine eigentlich viel zu teuer.

    Hier muss ich mir noch was überlegen wie ich die investierten Euros wirtschaftlicher nutzen kann.

    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. Bis Bald euer Joe

    Die letzten Tage wahren typisch zum Frühjahrsbeginn wieder sehr Stürmisch, Orkanböhen bis zu 160 km/h haben für reichlich Chaos am Hof und in der Nachbarschaft gesorgt. Nachdem der Hof wieder auf Vordermann gebracht wurde, heißt es auch im Wald nach dem Rechten zu sehen.

    Da die Pferde die letzten Wochen ohnehin nicht viel aus dem Stall konnten, nutze ich dies gleich mal aus und Ritt mit Ember in Richtung Holz.

    Je näher ich unsern Waldabschnitt kam, um so mehr schwante mir böses. Schon von weiten konnte man einige Abgebrochene Bäume beim Nachbarn erkennen. Da wir im Winter doch einige Schneisen schlagen mussten , könnte dies doch für eine größere Angriffsfläche gesorgt haben.

    Ja doch, einige Bäume wurden abgeknickt und haben wiederum andere beschädigt, aber letztens scheint die Zerstörungswut von Torben nicht ganz so massiv gewesen zu sein. Aber dennoch heißt es nun die Schäden schnellstmöglich zu beseitigen.

    Heute war auch Maria mit dabei, sie möchte sich nun noch mehr in die Landwirtschaft mit einbringen. Währenddessen ich mit der MS440 für die großen Äste zuständig war, kümmerte sie sich um die Mundgerechteaufbereitung. Das ganze soll dann zum nahegelegenen Heizkraftwerk verkauft werden. Zum Ersteinsatz des Fiats kam es hierbei auch, dieser durfte an ein Förderband gestütztes Hackschnitzelgerät von Lizard, ein komisches Teil, aber es tut, was es soll.

    Im Laufe des Vormittags war der erste Zug beladen und abfahrbereit.

    Nach zwei harten Tagen ist aber soweit alles aufgeräumt und ich fahre gerade noch die letzte Fuhre mit Baumstämmen in Richtung Sägewerk.

    Der daraus erfolgt Gewinn wurde kurz darauf hoffentlich wieder gut investiert. In eine Amazone Einzelkornsähmaschine.

       Aus EBay Kleinanzeigen , Frisch aus den Allgäu eingetroffen. Aus den Baujahr 2021 und ca.800 Ha gesät.

    Eine Investition für ein solches Gerät wollte ich eigentlich vermeiden , da sich bei unserer geringen Flächenleistung so was nie rentiert. Aber leider gab es zwischenzeitlich Ereignisse , die mich doch dazu bewegt haben , um dann doch viel Geld in die Hand zu nehmen.

    Nun ja der Winter scheint nun endgültig einzug zu halten, Bodenfrost und Nasskaltes Wetter sind nun an der Tagesordnung.

    Adieu, lange Sonnentage und Schwitzen auf den Traktor oder im Stall befürchte langweilig wird uns auch jetzt nicht werden.

    Mit etwas verhandlungsgeschick konnte ich noch im alten Jahr den Weizen gewinbringend an die Raiffeisen verkaufen.

    Fuhre um fuhre , der 816er macht einfach Laune , muss ich immer wieder feststellen.

    5 Std. Später wahren dann knapp 62 Tonnen verkauft und haben gut Geld in die leere Kasse gespühlt. Übrigens wer sich fragt warum ich nur mit den Tandem unterwegs bin, den Metaltech Drehschemel habe ich aufgrund der leeren Kasse veräussern müssen.

    Da uns die 13.000 € aus den Weizenverkauf sicher nicht durch den Winter bringen , heisst es nun weiter im Forst.

    Der Förster hat wieder fleissig Markiert , Baum für Baum, Tag um Tag. Jede menge an Schadholz entfernt , so bleibt der bestand hoffentlich Gesund

    Mit den verkauften Holz war das Konto nun auf einen betrachtlichen 5 stelleigen Betrag angewachsen. Was mich natürlich verleitete wieder etwas Geld in den Hof zu Investieren.

    Aber erst hies es mal in die Verhandlungen zu treten, was ich auch gleich mit der Lieferung an Stroh bei Walter versauchte. Walter Luckner ist ein echtes Uhrgestein im Ort. Er bewirtschaftet seinen Schweinehof in der 4 Generation , nur leider wird das auch die letzte sein, da Walter leider nie den richtigen Partner finden konnte.

    Nachdem ich im Sommer mehrmals im Auftrag von Gerhard bei ihm Ballenpressen durfte kammen wir ins Gespräch , von ihm habe ich mir auch des 9m³ Güllefass geliehen.

    Mit seinen 74 Jahren , fällt ihm der Altag allmählich schwer und somit, bot ich ihm an ggf anfallende Arbeiten zu erledigen, oder auch ggf. seine Schweine bei uns am Hof zu Parken, was er aber ablehnte. Letztens möchte er es sich aber überlegen.

    So machte ich mich wieder auf den Heimweg .

    Kurz nach Weihnachten machte ich ein Schnäppchen , eine 10 Jahrte alte Amazone Spritze mit 24 Meter Arbeitsbreite von einer Hofauflösung in der nähe , also nichts wie hin und nach kurzer verhandlung , habe ich dieses schöne Teil für 8950 Euro erworben.

    Zuhause dan Vorsichtig mit den Frontlader abladen und in die Halle stellen .

    Nebenher hat sich auch Walter gemeldet und er wäre durchaus bereit einige seiner Maschienen abzutreten, natürlich nur wenn wir uns Vertraglich einigen würden, dass ich im gegenzug seine Ländereien für ihn bewirtschafte.

    Somit bin ich nun Besitzer eines Fiatagri 110-90 dt, des BSA Güllefasses, eines 16m³ Meillerkipper und eins 5 Meter Federzinkengrubers von Regent. Fdie restlichen Maschienen waren für mich nicht von Interesse , den 700er MB Trac hat er beschlossen zu behalten.

    Und somit ist bereits wieder ende Februar und der Frost schwindet. Zeit den Pflug fit zu machen und die Ersten Flächen umzureissen.

    Am Ölrettich einarbeiten um dann bald den darauf folgenden Hafer gute Nährstoffe bereitzustellen.

    Mal sehen wie es weiter geht und was aus der Kooperation mit Walter noch so ensteht.

    Bis bald euer Joe.

    Hallo liebe Community,

    mittlerweile ist es Anfang Oktober, nun wird der Mais gedroschen.

    Gerhard ist wieder am Start mit seinem JohnDeere 660I.

    Meter für Meter bahnt er sich durch den Mais der leider am Schluß nur relativ wenig Ertrag erbringen soll.

    Leider zeigt es sich wieder, das ein gelernter Landwirt hier durchaus mir Erfahrung hat und dadurch mehr Ertrag erreichen hätte können. Nichtsdestotrotz müssen wir schauen wie wir es durch den Winter schaffen.

    Nun heißt es dennoch aus seinem vergangenen Lehren, ein Positives Ergebnis zu erzielen.Somit zurück auf los und den Flug an den Favorit geschnallt, um das fällt für den Weizen vorzubereiten.

    Morgenstund ..... :)

    Die 165 PS des Fendt, haben schwer zu schleppen da der Boden hier sehr Lehmhaltig ist und der 5 Scharr fast etwas zu groß gewählt.Müßig mit 7 km/h kämpfen wir uns Bahn für Bahn voran.

    11.10. der erste Schnee fällt heuer schon früh und Pünktlich dazu, man möchte es nicht Glauben haben zuwachs bekommen.

    Ein kleiner Bulle und das durfte in der Nacht das erste von hoffentlich vielen Neuankömlingen bei uns am HOF sein. Übrigens die Marken habe ich nicht gesetzt ! Maria ist hier tatsächlich der tafere Bauer.

    Auch bei aller Freude muss ich heute noch den Weizen sähen , ab kommender Woche meldet er bereits - Grade mit ggf. Bodenfrost und ich denke nicht, dass der Weizen das so gerne hat.


    9,2 Ha Weizen auf zwei Flächen , die hoffentlich das kommende Jahr mehr Ertrag bringen werden.

    Bin ja mal gespannt ob die gute Aufklärung und die Messungen der Bodenwerte für die zukunft was bringen wird, Düngeplan und alles weitere habe ich mir für die kommenden 5 Jahre , nach Empfhelung von Gerhard geleistet. Leider meinte der Vertreter aber, das meine Gerätschaften nicht so der beste Anwendungsfall seien !

    26.10. Leider wieder mal eine schlechte nachricht , beim Füttern der Pferde ist mir aufgefallen, dass einige der wenige Heuballen -> Schimmeln <- was schlecht ist , da wir ohnehin fast zuwenig Futter für unsere 25 Kühe und den 5 Pferden haben.

    Nun heisst es selektieren so hart wie das klingt , aber den besten Kostennutzenfaktor finden.

    Schweren herzens musste sich Maria aber von unseren 3 Junghengsten trennen. Da wir zum einen einen guten Preis erziehlen konnten und zum anderen einfach den geringsten Mehrwert für uns hatten.