• Hallo,

    heute gibt es eine absolute Premiere in meiner landwirtschaftlichen Tätigkeit: das erste Mal Kartoffeln setzen!

    Dazu habe ich diese alte Hassia ELZ e8 Setzmaschine überholt, die ihr Dasein bislang im vollgestellten Aufzuchtstall fristete. Die Hassia Maschinenfabrik GmbH war ein deutsches Landtechnik-Unternehmen, das sich mit der Fertigung von Saat- und Kartoffelfeldtechnik beschäftigte. Das Unternehmen hatte seinen Sitz im hessischen Butzbach. Mit zwei Nachbarn besetzt ging es so an die Arbeit...

  • Hey,

    mit einem ebenfalls nahezu antik wirkenden Lanz LK20 Roder aus dem gleichen Verschlag wurden die Knollen schließlich aus der Erde geholt, bevor sie dann - wieder mit Hilfe der Jungs aus der Nachbarschaft - aufgelesen und zum Verkauf angefahren wurden.

  • Hallo zusammen und frohe Weihnachten,

    auch an den Feiertagen ruht die Arbeit auf dem Hof nicht. Daher den SIP Krpan 25 Dungstreuer angehängt und weiter im Text. Durch das Ausmisten des Stalls ist über die Zeit eine Menge Mist zusammen gekommen, die es nun auf den einzelnen Schlägen zu verteilen gilt, bevor die Nährstoffe dann eingearbeitet werden und der Kreislauf aufs Neue beginnt.

    Dieses Mal wieder mit am Start auch die Drohne.

  • Hey,

    heute ist es endlich soweit und der Vertrag zur Übergabe der Hofstelle wird unterzeichnet. Bereits seit geraumer Zeit stehe ich mit einem Investor in Verhandlungen. Seinerzeit über meine Social Media Aktivitäten auf mich aufmerksam geworden und von der ganzen Oldtimertechnik angetan, reifte der Plan, aus dem Hof ein Erlebnismuseum zum Anfassen zu machen - mit Workshops für Landtechnikinteressierte im laufenden Betrieb. Denn das war von Anbeginn wichtig: die Exponate sollten nicht nur im Trockenen hinter einer Absperrung zu bestaunen sein.

    Ein neuer Schritt also nicht nur für den Hof Lindemann, sondern auch für mich. Neue Abenteuer warten.

    Für Interessierte habe ich das komplette Fahrzeugpaket einmal zum Download bereit gestellt: https://komeo.xyz/ls2009mods/mod?id=4473

  • Hallo und Willkommen zurück,

    nachdem der Verkauf des Hofes dann endlich besiegelt war, wollte es das Schicksal offenbar, dass eine weitere Hofstelle im Ort ohne Nachfolge kurz vor der Nichtweiterbewirtschaftung stand. Also bin ich in meinen alten Micra und habe dem Landwirt einen Besuch abgestattet.

    Die Chemie stimmte auf Anhieb und so würden wir uns schnell einig, dass ich zunächst als Helfer gegen Kost und Logie auf dem Hof anfange.

  • Hey,

    da kam ich passend zur anstehenden Getreideernte auf den Hof.

    Der Bizon Z-056, den ich bereits früher auf dem Hof Lindemann im Rahmen der Nachbarschaftshilfe bewegt habe, lief quasi schon warm bei meiner Ankunft.

    Zum Abfahren stand mit dem Ursus C330 weitere altgediente Osttechnik bereit, auf die der Hof hier baut.

  • Hallo,

    auch für die Strohernte baut Kamil auf vertraute, heimische Technik. Und so zieht der 7245 die Warfama Z-543 Presse souverän über die einzelnen Schwade.

    Verladen werden die Rundballen dann wieder mittels des alten Ursus Frontladers. Bei der Gelegenheit erzählte mir Kamil auch von den Umständen seiner abenteuerlichen Flucht aus Polen und wie es dazu kam, dass er genau hier sesshaft geworden ist.

  • Hey,

    Nachdem das gesamte Stroh gepresst und eingefahren war, ging es mit der Nährstoffausbringung weiter.

    Die Einarbeitung mittels Grubber zog sich dann bis weit nach Einbruch der Dunkelheit. Die Kabine des Zetor bot dabei jeden erdenklichen Komfort verglichen mit meinen bisherigen, kabinenlosen Schleppern.

    Neben einer Heizung gab es endlich auch musikalische Begleitung. Was hört ihr denn eigentlich so bei der Arbeit auf dem Feld? Schreibt es mir gerne ">

  • Hallo,

    nachdem das Saatbett auf mehreren Schlägen für die Aussaat vorbereitet und im Anschluss Gerste ausgebracht wurde, ist es nun an der Zeit, die Keimlinge zu düngen. Dazu hat Kamil am Hof diese Monsoon Triton 500 Anbauspritze.

  • Hallo ein letztes Mal in diesem Jahr,

    noch einmal hieß es früh morgens in die Hände gespuckt und ab auf's Feld: dieses Mal ging es in den Mais.

    Mit dem alten Orkan zunächst die Feldränder und eine mittige Gasse gehäckselt, bevor dann side by side Meter gemacht wurden.

    Die Erntehelfer sind dabei allerdings von Saison zu Saison unterschiedlich talentiert.

    Abgefahren wurde bis nach Einbruch der Dunkelheit.

    Habt einen schönen Abend und kommt gut ins neue Jahr!

  • Hey,

    wenn die Marktpreise gut sind, heißt es schnell zu reagieren. Dann werden die Lager geleert und das Getreide zur lokalen Genossenschaft gebracht. Dieses Mal stand der Kurs gut für Weizen.

    An der Zufahrt zur Genossenschaft wird genau eingewogen, welche Mengen angefahren werden.

    Seit 2009 funktioniert auch das Wirtschaftssystem, wenn auch rudimentär, was allerdings erheblich zum Erhalt der Langzeitmotivation beiträgt.

  • Hallo zusammen,

    auch Kamil hat auf seinem Hof einen Milchviehstall, den es zu bewirtschaften gilt. Also heißt es mitunter auch, mit den ersten Sonnenstrahlen auf den Weiden zu sein und frisches Futter zu schneiden.

    Im Bestand befindet sich dafür ein in die Jahre gekommenes Claas Disco 3050 Mähwerk.

    Und während Kamil die Maht mit dem alten Ursus zu ordentlichen Schwaden aufreiht, fahre ich das Ganze mittels eines Horal MV3-030 Ladewagens schließlich ein.

  • Hallo,

    auch wenn ich, wie gesagt, nie ein sonderlich großer Fan der Marke Zetor war, muss ich doch sagen, dass ich den 7245 in der letzten Zeit sehr lieb gewonnen habe.

    Der wassergekühlte Vierzylinder treibt beide Achsen souverän auf jedem Terrain an und trotzt aufgrund der Silentgelagerten Kabine bei der Arbeit zudem der Witterung.

    Ganz gleich ob bei der Kartoffelernte oder beim Maislegen - begleitet vom sonoren Turbosound macht die Arbeit einfach Spaß!

  • Hallo zusammen,

    mitten im Erntebetrieb hat es leider das Gebiss des Bizon zerlegt, so dass wir die Dienste des lokalen Lohnunternehmens in Anspruch nehmen mussten, um die restlichen Schläge einzufahren. Der mitgebrachte Claas Lexion war schon eine andere Nummer und hatte mitunter Schwierigkeiten bei der Zufahrt.

  • Hey,

    den Lohnunternehmen bei der Arbeit zu beobachten hat mir gezeigt, das, ähnlich wie das Gebiss des Bizons, alles seine Zeit im Leben hat. Und so ist es für mich an der Zeit, weiter zu ziehen. Nach knapp 170 Spielstunden im Landwirtschafts Simulator 2009 ist der Punkt gekommen, die Chronicles weiter zu schreiben und auf den LS2011 zu wechseln.

    Die Zdun V2 war für lange Zeit meine virtuelle Heimat im 2009er und mit zunehmender Spielzeit habe ich an dieser überragenden Karte immer wieder verschiedene Änderungen vorgenommen.

    Auch das möchte ich gerne mit euch teilen. Unter folgendem Link bekommt ihr meine Version der Karte inkl. aller Modpacks, zusätzlicher Mods und eines Savegames: https://komeo.xyz/ls2009mods/mod?id=4522

  • Witajcie przyjaciele,

    nachdem ich den Entschluss gefasst hatte, meine Reise fortzusetzen und Neues zu sehen, brauchte ich erstmal ein reisetauglicheres Gefährt, in dem ich ggf. auch die Nacht verbringen konnte. Also wurde der Micra annonciert und gegen einen ausrangierten Brauereitransporter von Ehringsdorfer getauscht. Der Sprinter war ein Zufallsfund bei Kleinanzeigen und hatte genau das gesuchte Raumangebot.

    Mittlerweile habe ich es über die polnische Grenze geschafft. Land und Leute wollte ich immer schon kennenlernen!

  • Witajcie przyjaciele,

    Vanlife hat ja ein wenig was von Neujahrsvorsätzen: zunächst konzentriert man sich auf das Wesentliche und freut sich über jedes noch so kleine erreichte Ziel. Aber schnell holt einen die Wirklichkeit ein und man geht zu alten Gewohnheiten über.

    Und so konnte ich nicht widerstehen, als ich bei einer Pause an einer kleinen Trinkhalle mit einigen Landwirten aus dem Ort ins Gespräch kam. Als nauczyciel ist mein polnisch nicht wirklich gut, aber: wo ein Wille, da ein Weg. Und Dank moderner, smarter Technik auch eigentlich ein Kinderspiel.

    Und so lernte ich Pjotr kennen, der mich prompt zu sich auf seinen kleinen Hof einlud. Erste Rast 2011: Trzciana!

  • Witajcie przyjaciele,

    Trzciana ist eine Ortschaft der Gemeinde Trzciana im Powiat Bocheński der Woiwodschaft Kleinpolen in Polen. Der Ort liegt am Bach Trzcianiecki bzw. Sanski im Pogórze Wiśnickie, 36 km südöstlich der Stadt Krakau.

    Nach einem sehr netten Abend voller Gastfreundschaft war es am nächsten Morgen an der Zeit, sich bei Pjotr und seiner Familie zu revanchieren.

    Vor dem Haus stand ein alter Lizard Sovereign 58, ein in Lizenz gebauter Claas Dominator 80 aus dem Jahr 1970. Wie der restliche Fuhrpark Pjotrs ein Oldtimer, der allerdings nach wie vor sehr zuverlässig seinen Dienst verrichtet.

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