Beiträge von GK.farming

    Hola Amigos,

    auf einem anderen Hain stand derweil dann die Olivenernte an. Dazu wurde Miguel's 1006 kurzerhand mit einem Frontlader versehen, um den Olivenernter zu montieren. Mit diesem fährst du an den Olivenbaum heran und schüttelst via Vibrationsmotor die Oliven von der Pflanze. Die so gelösten Oliven werden dann in einem aufgefalteten Schirm aufgefangen und anschließend verladen.

    Die Ernte wurde dann direkt zur hiesigen Ölmühle gefahren.

    Hola Amigos,

    abseits der herkömmlichen Landwirtschaft, wie sie Miguel betreibt und den damit verbundenen typischen Arbeiten gibt es in der Region noch ein weiteres, wichtiges landwirtschaftliches Standbein - nämlich den Olivenanbau. Und so war ich heute zu Gast bei Cristo von Laquinta Essencia. Dort durfte ich mit einem alten Pasquali Knicklenker die Flächen zwischen den einzelnen Olivenbäumen bearbeiten um den gesamten Hain wieder frei von Wildwuchs zu bekommen.

    Der Pasquali 980E ist ein kompakter, knickgelenkter Allradschlepper des italienischen Herstellers Pasquali Macchine Agricole, der heute zur BCS-Gruppe gehört. Er ist besonders in der Landwirtschaft, im Weinbau und bei der Grundstückspflege für seine Wendigkeit und Zuverlässigkeit bekannt.

    Hola Amigos,

    bei der anstehenden Kartoffelernte kamen dann beide Deutz-Gespanne zum Einsatz.

    Während die Knollen mit dem Neuerwerb aus dem Boden geholt wurden, sorgte Miguel mit dem Frontlader für den Abtransport zur lokalen Genossenschaft.

    Hola Amigos,

    wie gestern schon erwähnt, brauchten wir auf dem Hof einen schlagkräftigen Ersatz für den in gute Hände abgegebenen D80. Der über einen Onlinemarkt aufgefundene D10006A schien dabei ein mehr als ebenbürtiger Nachfolger zu sein.

    Der D 10006 ist ein 100 PS starkes Modell aus der D-06-Reihe von Deutz, das ab 1970 dem D 9006 nachfolgte und damals als „Großschlepper“ galt. Seinem Vorgänger hatte er neben der ebenen Fahrerplattform das standardmäßige Sechsgang-Triebwerk voraus. Bereits zwei Jahre später wurde der D 10006 grundlegend überarbeitet. Dabei tauschte Deutz die ZF-Komponenten gegen leistungsfähigere aus. Der Kraftheber stammte aus eigenem Hause, wogegen die Lenktriebachse von SIGE beigesteuert wurde.

    Beim ersten Arbeitseinsatz zeigte sich dann direkt auch der nicht von der Hand zu weisende Vorteil einer Kabine, denn beim Maislegen fing es an zu regnen - bislang ein Grund zur Pause. Doch dank des Wetterschutzes konnte endlich durchgearbeitet werden.

    Hola Amigos,

    die letzten Wochen waren etwas stiller, da ich mich ein wenig um Papierkram kümmern musste. Die Deutz Werke haben über meine letzten Postings vom verhältnismäßig guten Zustand Miguel's D80 erfahren und starkes Interesse gezeigt. Zur rechten Zeit am rechten Ort, denn so konnten die Verhandlungen auf Deutsch stattfinden. Jetzt ist aber alles unter Dach und Fach und wir warten auf die Spedition zur Abholung des Schleppers. Parallel musste natürlich nach adäquatem Ersatz gesucht werden.

    Hola Amigos,

    auch lästige Aufgaben wie das Ausmisten der Stallungen gehören zu meinen Aufgaben als Helfer auf dem Hof. Der alte Deutz Frontlader erweist sich dabei als tatkräftige und zuverlässige Unterstützung.

    Hola Amigos,

    Auch die anschließende Strohbergung geschieht mit traditionellem Fahr-Gerät.

    Die dabei abgelegten Kleinballen lassen sich im Anschluss ans Pressen mühelos mit dem Sammelwagen auflesen und vor allem, und das ist das eigentlich Wichtige bei solchen Temperaturen, auch einfach wieder per Hand einlagern.

    Hola Amigos,

    Nachdem der Raps erfolgreich gedroschen und die Rinder mit frischem Futter versorgt waren, gingen es dann ins Getreide. Der M66 arbeitete sich dabei bis in die Nacht hinein durch mehrere Schläge.

    Hola Amigos,

    zur Versorgung der Rinder ging es früh raus auf die saftigen Wiesen der Extremadura.

    Mit der aufgehenden Sonne nahm auch die Anzahl der umgelegten Halme zu.

    Im Anschluss an die Maht habe ich das Gras dann mit einem altgedienten Schwader, ebenso wie der Balkenmäher der Marke Fahr, in ordentliche Schwade gelegt und so den Abtransport Richtung Stall vorbereitet.

    Hola Amigos,

    die abgedroschenen Rapsflächen mussten zur Regulierung des PH-Wertes im Anschluss gekalkt werden. Auch hier vertraut Miguel auf ein deutsches Produkt, nämlich einen Streuer des niedersächsischen Herstellers Amazone.

    Dieser wurde mittels Frontlader direkt am Hof beladen.

    Hola Amigos,

    Während die Saat nun also auf etlichen Flächen reift und zu gedeihen beginnt, stand auf den Schlägen südlich der Hazienda die Ernte an. Dabei ging es zunächst mal in den Raps.

    Im Nebel des Morgengrauens ging es also rauf auf den Bock des altgedienten Fahr M66 Dreschers.

    Der Fahr M66 ist ein kompakter Mähdrescher, der von 1965 bis 1970 als Nachfolger des M60 produziert wurde, oft mit einem 1500-Liter-Korntank ausgestattet.

    Bei den noch moderaten Temperaturen des Morgens fällt die fehlende Kabine nicht sonderlich ins Gewicht. Schlimmer hingegen wird es in der oft brennenden Mittagssonne und bei extrem staubigen Verhältnissen. Da muss man mitunter schon erfinderisch werden, um einem Sonnenstich oder einer Staublunge vorzubeugen.

    Hola Amigos,

    nach der Saarbettbereitung ging es dann an das Bestellen sämtlicher Flächen. Für mich stand hierzu wieder der robuste D80 zur Verfügung. Dieses Mal in Kombination mit einer Hassia FS Sähmaschine.

    Hola Amigos,

    Dank Rafaels Gastfreundschaft habe ich vor ein paar Tagen Unterschlupf bei Miguel erhalten. Miguel unterhält einen landwirtschaftlichen Betrieb außerhalb des Ortes, auf dem es aufgrund der Größe deutlich mehr zu tun für mich gibt als bei Rafael.

    Schnell merke ich, das Spanien seit je her ein wichtiger Absatzmarkt für die Marke Deutz gewesen ist. Auch Miguel vertraut auf die deutschen Traktoren.

    Und so sitze ich auf einem von 60 je gebauten D80 und bereite Miguels Anbauflächen für die nächste Aussaat vor. Der Deutz D 80 ist ein Schlepper, den Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) von 1964 bis 1965 in Köln herstellte. Es war das erste Schleppermodell mit 6-Zylinder-Motor, das in Deutschland in Serie produziert wurde.

    Hola Amigos,

    wie im letzten Post geschrieben, habe ich mich einfach treiben lassen und bin mit meinem Sprinter in Spanien gelandet. Genauer gesagt in Moraleja in der nördlichen Extremadura. Sie ist eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens und liegt, an Portugal grenzend, im Südwesten des Landes. Die Extremadura erstreckt sich über 8,3 % der spanischen Landmasse, umfasst jedoch mit einer Bevölkerungsdichte von 25 Einwohnern pro km² nur 2,6 % der Einwohner Spaniens.

    Einer von Ihnen ist der alte Rafael, auf dessen kleinem Einsiedlerhof ich mit meinem Sprinter einen gastfreundlichen Stellplatz gefunden habe.

    Rafael lebt mit einigen Schafen, Hühnern und Bienen nahezu selbstversorgend unter ganz einfachen Bedingungen. Einziges technisches Hilfsmittel ist ein alter Deutz F1 M414.

    Der mittlerweile 76 Jahre alte Schlepper versieht nach wie vor zuverlässig seinen Dienst, auch wenn der knapp über einen Liter große Einzylinder der intensiven Pflege bedarf. So wollen zum Beispiel die Ventile und Schwinghebel täglich abgeschmiert werden.

    Während meines Aufenthalts fiel die Kartoffelernte an, die der alte Mann alljährlich alleine bewerkstelligt. In diesem Jahr konnte er allerdings auf meine Unterstützung bauen: zwei Mann, zwei Forken.

    Hallo ihr Lieben,

    manchmal muss man sich einfach auch mal treiben lassen. Alte Baustellen sind abgeschlossen oder brauchen einfach nicht mehr der dauerhaften Betreuung, weil sich, ganz ohne eigenes Zutun andere, gute Lösungen ergeben haben. Daher habe ich nach meiner Rückkehr aus dem Osten nur ganz kurz auf dem Hof in Bassum vorbeigeschaut und festgestellt, dass die Pächter alles fest und mehr als zufriedenstellend im Griff haben. Zeit für neue Projekte...

    Tach Genossen,

    mit dem Ausbringen der Gülle endet mein ostalgischer Ausflug tatsächlich auch leider schon wieder; und zwar nicht, weil ich von der Ost-Technik gelangweilt bin - denn tatsächlich hat mich das Ganze mehr abgeholt als ursprünglich vermutet. Vielmehr liegt es daran, dass die Map lediglich als Beta für den LS2011 zur Verfügung steht und mit zunehmender Spielzeit auch zunehmend Spielabstürze provoziert. Schade!

    Tach Genossen,

    da bei der letzten Ernte leider ein größerer Stein das Gebiss zerschossen hat, muss dieses jetzt zur ehemaligen LPG eigenen Werkstatt, die außerhalb des eigentlichen LPG Geländes angesiedelt ist. Früher war die Werkstatt zudem offizieller IFA Stützpunkt, was uns heute auch noch immer in die Karten spielt, da sich der Altgeselle um den LKW kümmern kann.

    Tach Genossen,

    heute habe ich mal einen Tag in die Arbeit auf der lokalen Biogasanlage hineingeschnuppert. Dort kommt zum Bewegen der Biomasse ein Radlader zum Einsatz, der ebenfalls auf einem T-150K basiert. Dieser läuft bei umgedrehter Kabine allerdings genau genommen rückwärts, damit Platz für den Lader ist.