Beiträge von GK.farming

    Hola Amigos,

    auch lästige Aufgaben wie das Ausmisten der Stallungen gehören zu meinen Aufgaben als Helfer auf dem Hof. Der alte Deutz Frontlader erweist sich dabei als tatkräftige und zuverlässige Unterstützung.

    Hola Amigos,

    Auch die anschließende Strohbergung geschieht mit traditionellem Fahr-Gerät.

    Die dabei abgelegten Kleinballen lassen sich im Anschluss ans Pressen mühelos mit dem Sammelwagen auflesen und vor allem, und das ist das eigentlich Wichtige bei solchen Temperaturen, auch einfach wieder per Hand einlagern.

    Hola Amigos,

    Nachdem der Raps erfolgreich gedroschen und die Rinder mit frischem Futter versorgt waren, gingen es dann ins Getreide. Der M66 arbeitete sich dabei bis in die Nacht hinein durch mehrere Schläge.

    Hola Amigos,

    zur Versorgung der Rinder ging es früh raus auf die saftigen Wiesen der Extremadura.

    Mit der aufgehenden Sonne nahm auch die Anzahl der umgelegten Halme zu.

    Im Anschluss an die Maht habe ich das Gras dann mit einem altgedienten Schwader, ebenso wie der Balkenmäher der Marke Fahr, in ordentliche Schwade gelegt und so den Abtransport Richtung Stall vorbereitet.

    Hola Amigos,

    die abgedroschenen Rapsflächen mussten zur Regulierung des PH-Wertes im Anschluss gekalkt werden. Auch hier vertraut Miguel auf ein deutsches Produkt, nämlich einen Streuer des niedersächsischen Herstellers Amazone.

    Dieser wurde mittels Frontlader direkt am Hof beladen.

    Hola Amigos,

    Während die Saat nun also auf etlichen Flächen reift und zu gedeihen beginnt, stand auf den Schlägen südlich der Hazienda die Ernte an. Dabei ging es zunächst mal in den Raps.

    Im Nebel des Morgengrauens ging es also rauf auf den Bock des altgedienten Fahr M66 Dreschers.

    Der Fahr M66 ist ein kompakter Mähdrescher, der von 1965 bis 1970 als Nachfolger des M60 produziert wurde, oft mit einem 1500-Liter-Korntank ausgestattet.

    Bei den noch moderaten Temperaturen des Morgens fällt die fehlende Kabine nicht sonderlich ins Gewicht. Schlimmer hingegen wird es in der oft brennenden Mittagssonne und bei extrem staubigen Verhältnissen. Da muss man mitunter schon erfinderisch werden, um einem Sonnenstich oder einer Staublunge vorzubeugen.

    Hola Amigos,

    nach der Saarbettbereitung ging es dann an das Bestellen sämtlicher Flächen. Für mich stand hierzu wieder der robuste D80 zur Verfügung. Dieses Mal in Kombination mit einer Hassia FS Sähmaschine.

    Hola Amigos,

    Dank Rafaels Gastfreundschaft habe ich vor ein paar Tagen Unterschlupf bei Miguel erhalten. Miguel unterhält einen landwirtschaftlichen Betrieb außerhalb des Ortes, auf dem es aufgrund der Größe deutlich mehr zu tun für mich gibt als bei Rafael.

    Schnell merke ich, das Spanien seit je her ein wichtiger Absatzmarkt für die Marke Deutz gewesen ist. Auch Miguel vertraut auf die deutschen Traktoren.

    Und so sitze ich auf einem von 60 je gebauten D80 und bereite Miguels Anbauflächen für die nächste Aussaat vor. Der Deutz D 80 ist ein Schlepper, den Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) von 1964 bis 1965 in Köln herstellte. Es war das erste Schleppermodell mit 6-Zylinder-Motor, das in Deutschland in Serie produziert wurde.

    Hola Amigos,

    wie im letzten Post geschrieben, habe ich mich einfach treiben lassen und bin mit meinem Sprinter in Spanien gelandet. Genauer gesagt in Moraleja in der nördlichen Extremadura. Sie ist eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens und liegt, an Portugal grenzend, im Südwesten des Landes. Die Extremadura erstreckt sich über 8,3 % der spanischen Landmasse, umfasst jedoch mit einer Bevölkerungsdichte von 25 Einwohnern pro km² nur 2,6 % der Einwohner Spaniens.

    Einer von Ihnen ist der alte Rafael, auf dessen kleinem Einsiedlerhof ich mit meinem Sprinter einen gastfreundlichen Stellplatz gefunden habe.

    Rafael lebt mit einigen Schafen, Hühnern und Bienen nahezu selbstversorgend unter ganz einfachen Bedingungen. Einziges technisches Hilfsmittel ist ein alter Deutz F1 M414.

    Der mittlerweile 76 Jahre alte Schlepper versieht nach wie vor zuverlässig seinen Dienst, auch wenn der knapp über einen Liter große Einzylinder der intensiven Pflege bedarf. So wollen zum Beispiel die Ventile und Schwinghebel täglich abgeschmiert werden.

    Während meines Aufenthalts fiel die Kartoffelernte an, die der alte Mann alljährlich alleine bewerkstelligt. In diesem Jahr konnte er allerdings auf meine Unterstützung bauen: zwei Mann, zwei Forken.

    Hallo ihr Lieben,

    manchmal muss man sich einfach auch mal treiben lassen. Alte Baustellen sind abgeschlossen oder brauchen einfach nicht mehr der dauerhaften Betreuung, weil sich, ganz ohne eigenes Zutun andere, gute Lösungen ergeben haben. Daher habe ich nach meiner Rückkehr aus dem Osten nur ganz kurz auf dem Hof in Bassum vorbeigeschaut und festgestellt, dass die Pächter alles fest und mehr als zufriedenstellend im Griff haben. Zeit für neue Projekte...

    Tach Genossen,

    mit dem Ausbringen der Gülle endet mein ostalgischer Ausflug tatsächlich auch leider schon wieder; und zwar nicht, weil ich von der Ost-Technik gelangweilt bin - denn tatsächlich hat mich das Ganze mehr abgeholt als ursprünglich vermutet. Vielmehr liegt es daran, dass die Map lediglich als Beta für den LS2011 zur Verfügung steht und mit zunehmender Spielzeit auch zunehmend Spielabstürze provoziert. Schade!

    Tach Genossen,

    da bei der letzten Ernte leider ein größerer Stein das Gebiss zerschossen hat, muss dieses jetzt zur ehemaligen LPG eigenen Werkstatt, die außerhalb des eigentlichen LPG Geländes angesiedelt ist. Früher war die Werkstatt zudem offizieller IFA Stützpunkt, was uns heute auch noch immer in die Karten spielt, da sich der Altgeselle um den LKW kümmern kann.

    Tach Genossen,

    heute habe ich mal einen Tag in die Arbeit auf der lokalen Biogasanlage hineingeschnuppert. Dort kommt zum Bewegen der Biomasse ein Radlader zum Einsatz, der ebenfalls auf einem T-150K basiert. Dieser läuft bei umgedrehter Kabine allerdings genau genommen rückwärts, damit Platz für den Lader ist.

    Tach Genossen,

    beim nächsten Arbeitseinsatz ging es dann auch in Bantikow in den Mais. Während der Kollege den Hechlser steuerte, war ich mit dem LKW beschäftigt, das Hechselgut zur lokalen BGA zu transportieren.

    Der W50 (Werdau 50 dt) ist ein zwischen 1965 und 1990 in der DDR gebauter Vielzweck-Lastkraftwagen des Industrieverbands Fahrzeugbau (IFA). Insgesamt wurden 571.789 Fahrzeuge dieses Typs gebaut. Die Produktion erfolgte bei den Automobilwerken Ludwigsfelde, Sonderfahrzeuge kamen jedoch auch aus anderen Betrieben. Der W50 war der bedeutendste Lastkraftwagen der DDR.

    Tach Genossen,

    als Nächstes ging es heute in die Kartoffelernte. Dazu verfügt der Betrieb über einen KS-6 Rodelader von Fortschritt.

    Der Rodelader KS-6 ist mit einem sowjetischen Dieselmotor SMD-64 von 150 PS ausgerüstet. Über einen Doppelkeilriemen-Variator wird die Fahrgeschwindigkeit stufenlos geregelt. Bei Arbeitsgeschwindigkeiten um 7 km/h sind Transportfahrzeuge von mindestens 8 t Nutzmasse erforderlich. Verglichen mit den bisherigen, von Traktoren gezogenen dreireihigen Erntemaschinen erreicht der Rodelader KS-6 durch doppelte Arbeitsbreite und doppelte Arbeitsgeschwindigkeit die drei- bis vierfache Leistung. Der KS-6 ist auch bei hoher Bodenfeuchte einsatzfähig.

    Tach Genossen,

    für die anschließende Neuaussaat standen dann wieder Maschinen aus dem Fortschritt - Programm zur Verfügung: allem voran ein ZT 300 in der Exportfarbe Blau. Das ZT steht dabei für Zugtraktor. Der Zugtraktor ZT 300 ist ein Schlepper der Zugkraftklasse 20 kN, der von 1967 bis 1984 im Kombinat Fortschritt Landmaschinen – VEB Traktorenwerk Schönebeck (Elbe) hergestellt wurde. Er löste die Traktoren der Famulus-Baureihe ab. Mit ZT 300 wird sowohl das Basisfahrzeug als auch die gesamte darauf basierende Baureihe bezeichnet. Von September 1967 bis Anfang 1984 wurden insgesamt 72.382 Traktoren der ZT-Baureihe gebaut. Ein ZT 303 kostete Anfang der 1980er Jahre 81.000 Mark.

    Tach Genossen,

    nach erfolgreicher und aufgrund der guten Preislage tatsächlich direkt durchverkaufter Ernte hieß es dann, den Schlag auf die Neuaussaat vorzubereiten. Aufgrund der LPG typisch großen Flächen kam dazu ein T-150K zum Einsatz.

    Der T-150K ist ein allradgetriebener Traktor des vormals sowjetischen und heute ukrainischen Charkower Traktorenwerks in der 30-Kilonewton-Zugkraftklasse. In seinem Grundaufbau mit Knicklenkung ist er dem größeren und stärkeren Kirowez K-700 ähnlich. Auch die DDR importierte den T-150K von Ende der 1970er- bis Mitte der 1980er-Jahre.

    Tach Genossen,

    von den Alpen aus verschlug es mich in die neuen Bundesländer. Genauer gesagt nach Bantikow. Bantikow ist ein Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Nordwesten Brandenburgs. Am 1. April 2010 hatte Bantikow 453 Einwohner. Das Dorf liegt am sogenannten Untersee (auch „Bantikower See“ genannt) und gewinnt aufgrund seiner landschaftlich günstigen Lage in jüngerer Zeit Bedeutung für den Fremdenverkehr.

    Dort gibt es eine nach wie vor mit alter Osttechnik betriebene ehemalige LPG, die zu Zeiten der DDR Versuchsstandort des Fortschritt-Kombinats war.

    Dementsprechend ging es mit einem mittlerweile optisch sehr in die Jahre gekommenen Fortschritt E514 auf den ersten Schlag zur Rapsernte.