Hola Amigos,
wie im letzten Post geschrieben, habe ich mich einfach treiben lassen und bin mit meinem Sprinter in Spanien gelandet. Genauer gesagt in Moraleja in der nördlichen Extremadura. Sie ist eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens und liegt, an Portugal grenzend, im Südwesten des Landes. Die Extremadura erstreckt sich über 8,3 % der spanischen Landmasse, umfasst jedoch mit einer Bevölkerungsdichte von 25 Einwohnern pro km² nur 2,6 % der Einwohner Spaniens.
Einer von Ihnen ist der alte Rafael, auf dessen kleinem Einsiedlerhof ich mit meinem Sprinter einen gastfreundlichen Stellplatz gefunden habe.
Rafael lebt mit einigen Schafen, Hühnern und Bienen nahezu selbstversorgend unter ganz einfachen Bedingungen. Einziges technisches Hilfsmittel ist ein alter Deutz F1 M414.
Der mittlerweile 76 Jahre alte Schlepper versieht nach wie vor zuverlässig seinen Dienst, auch wenn der knapp über einen Liter große Einzylinder der intensiven Pflege bedarf. So wollen zum Beispiel die Ventile und Schwinghebel täglich abgeschmiert werden.
Während meines Aufenthalts fiel die Kartoffelernte an, die der alte Mann alljährlich alleine bewerkstelligt. In diesem Jahr konnte er allerdings auf meine Unterstützung bauen: zwei Mann, zwei Forken.