Geschichten aus Hermanns Eck

  • Hallo Leute,

    neulich kam mir so die Idee, ich könnte ja auch mal einen Storythread erstellen.

    Er wird sich allerdings in einer Sache von anderen unterscheiden, und zwar wird es bei mir wohl mehr zum lesen als zum anschauen geben. ^^

    Das hat den einfachen Grund, das ich auch mal etwas aushole um bestimmte Ereignisse zu erzählen bzw zu beschreiben.

    Diese werden auch nicht ständig mit Bildern untermalt, sondern nur dort wo ich meine es passt gut dazu.

    Natürlich wird es genug Bilder geben die man anschauen kann, aber der Hauptteil soll aus einer geschriebenen Geschichte entstehen. 8o


    Und nun wünsche ich euch viel Spaß ... hoffe ich!



    EINLEITUNG

    Diese Geschichte handelt von Nicole Gerrits, einer jungen Frau, die schon als kleines Mädchen die meiste Zeit auf dem heimischen Hof zugebracht hatte und

    ihrer Freundin Katrin Mayer, die oft und gerne dort zu Besuch war,


    Bei Nicole war schon früh klar, dass Sie eines Tages den Elterlichen Hof übernehmen möchte. Doch ihr großer Bruder Frank hatte den selben Traum

    und somit zog Nicole den kürzeren und machte daraufhin wiederwillig eine Lehre zur Landmaschinenmechanikerin und Schlosserin.

    Mit der Zeit gefiel ihr aber dieser Job auch immer mehr und konnte so ihren Teil am eigenen Hof beitragen.

    Zuhause kümmerte Sie sich hauptsächlich um den Fuhrpark. Was nicht immer einfach war, da Frank nicht wirklich sorgsam mit den Maschinen umging.


    Nicole wurde zunehmend frustrierter, als Frank immer öfter mit beschädigten Maschinen zurück kam und es immer schneller repariert haben wollte.

    "Wenn Du so weitermachst und nicht endlich mal besser aufpasst, bin ich weg und du bald Pleite!" rief Sie ihren Bruder nach.

    "Davon hast du doch keine Ahnung, mach lieber den Grubber wieder brauchbar." schrie Frank zurück und genau dieser Satz brachte das Fass zum überlaufen.

    Nicole platze der Kragen, Sie wünschte ihrem Bruder noch viel Glück mit seinem kaputten Fuhrpark und fuhr zu ihrer Freundin Katrin.



    Kapitel 1: Der Geisterhof

    Um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, wollte Nicole ein bisschen Urlaub machen. Katrin musste nicht lange überredet werden.

    Am nächsten morgen fuhren beide los, ohne wirklich ein Ziel zu haben. "Wir fahren erstmal los und dort wo es uns gefällt, bleiben wir dann" sagte Katrin, die bis über beiden Ohren grinste.


    Nach einiger Zeit machte der alte Pickup, den Nicole von ihrem Vater geschenkt bekommen hat, jedoch Probleme und die beiden blieben irgendwo im Nirgendwo

    am Strassenrand liegen. Der Schaden war zwar nicht besonders groß und wäre relativ schnell zu beheben, aber ohne Werkzeug konnte auch Sie nichts machen.

    Also musste Nicole den ADAC rufen, doch, kein Empfang. Verdammtes Funkloch...



    Kurz danach kam ein Bauer mit seinem alten Traktor vorbei und er meinte das in etwa 2 km ein Landmaschinenhändler sei, von wo Sie ihren Notruf absetzen könnte.



    Beim Händler angekommen schilderte Sie ihm ihr Anliegen und er meinte das könne Sie sich sparen.

    Es wäre grad eh nicht viel los in der Werkstatt und das könnten seine Mechaniker auch machen.

    Er schickte Nicole und ihre Freundin Talabwärts runter zum Fluss, wo eine kleine Wirtschaft wäre in der sie sich etwas ausruhen und essen könnten.

    Da es eh schon Samstag Nachmittag ist, sitzen die beiden eh für ca 2 Tage hier fest.


    Am nächsten Morgen ging Nicole ein wenig spatzieren und erblickte hinter einem kleinen Wäldchen einen Aussiedlerhof.

    "Sowas würde mir gefallen. Ein schöner alter Hof und niemand aussenrum!" dachte Sie sich und ging weiter die Strasse entlang, aber immer den Hof im Blick.


    Neugierig wie Nicole ist, wollte sie mal schauen wie es da so aussieht und ging einen Feldweg zum Aussiedlerhof hinunter. Es machte sie etwas stutzig, da man aus

    den Ställen keine Tiere hörte und das ganze irgendwie ziemlich verlassen aussah, aber sie schaute sich trotzdem ein bisschen um.

    "Das ist schon ein riesiger Hof" dachte Sie und ging vor zum Haus, wo ein Schild war das vermuten lässt, das dies wohl ein Ferienhof oder Pension zu sein schien.

    Aber überall nur Totenstille. Auch nach dem klingeln rührte sich niemand.



    Wieder am Wirtshaus angekommen fragte Nicole die Wirtin, was sie darüber wisse und erfuhr so einiges über den "Geisterhof".

    "Der Hof war der größte Betrieb im Umkreis und lebte neben der Landwirtschaft auch vom Feriengeschäft.

    Vor etwa einem Jahr wurde der Bauer jedoch völlig unerwartet schwer krank und konnte den Betrieb nicht mehr länger fortführen.

    Der einzige Sohn der Familie konnte nichts mit der Landwirtschaft anfangen und so wurden alle Geräte, Tiere und Ländereien schließlich verkauft.

    Der Bauer zog mit seiner Frau weg und seitdem steht der Hof leer. Da die Gebäude schon recht in die Jahre gekommen sind, wollte bisher auch noch niemand das Grundstück erwerben."


    Nicole dachte nur kurz drüber nach, aber das wäre genau ihre Chance einen eigenen Betrieb zu besitzen.

    Sie holte sich ihre Freundin Katrin mit ins Boot, die eine Ausbildung zur Betriebswirtin hat. Zusammen würden sie das sicher schaffen.

    Gleich am Montag führte Nicole ein paar Telefonate mit dem Eigentümer und zuständigen Behörden, es dauerte nicht lange und der Kaufpreis von 250.000 € stand fest.

    Da musste sie einfach zugreifen.


    Der Streklhof gehörte ab sofort ihnen...






    Fortsetzung folgt ...

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  • Kapitel 2: Glück und Pech

    Als beide wieder zuhause ankamen, erzählte Nicole freudestrahlend ihren Eltern von der Neuigkeit. Diese waren aber nicht so begeistert, wie erhofft.

    Naja, irgendwo ja auch verständlich ... dennoch haben sie vertrauen zu ihrer Tochter und helfen ihr wenn es nötig ist.

    Desweiteren muss die Renovierung des Bauernhauses auch erstmal warten, da Nicole und Katrin nicht von heut auf morgen ihre aktuellen Jobs kündigen können.

    Sie versuchten aber jedes Wochenende dort zu seien um etwas daran zu machen (bei 80km einfacher Strecke aber gar nicht so einfach zu realisieren).


    Als es dann soweit war Abschied von ihrem alten Leben zu nehmen, war Nicole's Chef ziehmlich traurig das seine beste Mitarbeiterin nun ging.

    Er wünschte ihr alles Gute für die Zukunft und drückte ihr einen Schlüssel in die Hand.

    "Pass gut drauf auf" sagte er mit einem schmunzeln im Gesicht und begleitete Sie noch zur Tür.

    Nicole verstand nicht was das soll, aber als sie zur Rückseite der Werkstatt kam, traute sie ihren Augen nicht. Dort stand ein IHC 955 XL inkl Krone Emsland Anhänger...

    Von diesem Traktor hatte Sie immer geschwärmt und erzählt - "Eines Tages kaufe ich mir solch einen". Tja, die ganze Firma hat in der letzten Zeit nach einem gesucht und

    zusammengelegt um ihn zu besorgen, um Nicole diesen als Geschenk zu überreichen.

    Ihr kullerten die Tränen übers Gesicht und bedankte sich herzlich bei jedem einzelnen. Sie versprach alle zum Grilen einzuladen, sobald ihr neues Leben stabil läuft.



    Es ist nun Herbst und die beiden Mädls beginnen mit dem Umzug und der restlichen Renovierung des Bauernhauses. Das wichtigste für Nicole ist ihre Werkstatt,

    die gleich als erstes aufgebaut wird. Das ganze zieht sich bis in den Winter hinein, doch nun ist alles fertig und eingerichtet.

    Zum Glück sind die neuen Nachbarn sehr freundlich und halfen gerne.



    Katrin wollte sich nach der ganzen Schufterei den Hof mal etwas genauer anschauen, denn bisher war dafür nicht allzu viel Zeit übrig.

    Im Kornlager hing vom Vorbesitzer noch eine Kreidetafel, auf der noch etwa 14.000 L Weizen dran standen.

    Erst wollte sie es einfach wegwischen, doch irgendwie sagte ihr Bauchgefühl, das sie es doch erstmal kontrollieren sollte. Sie schaute also in das Hochsilo und tatsächlich,

    dort ist noch Getreide vorhanden. Das muss wohl übersehen worden sein. Gut für die beiden, denn das Geld für den Verkauf können sie gut gebrauchen.

    Es war auch noch von 1A Qualität, sodass sie bei der örtlichen Raiffeisen ein schönes Sümmchen ausgezahlt bekamen.


    Bis zum Frühling haben die beiden Freundinnen nun Zeit sich zu überlegen wie Sie starten wollen, denn zu ihrem Pech haben Sie nur mehr ein Budget von etwas über 400.000 €.

    Nicole und Katrin sind sich aber relativ schnell einig das man statt der Viehwirtschaft, wohl erstmal mit Ackerbau beginnen sollte.

    Das eine Feld hinter dem Hof reicht da aber leider nicht aus. Gut man könnte die eine Wiese auch umbrechen, aber das lassen Sie erst einmal.

    Dann bleibt ja aber nur entweder Felder zu kaufen oder pachten, aber mit dem begrenzten Geld ist zweiteres wohl die bessere Wahl.

    Aktuell stehen aber 5 erschwingliche Felder zur Pacht, welche auch direkt genommen werden. 3 davon liegen direkt um dem Hof und zwei im Kirchtal.


    Um später gleich voll durchstarten zu können ist ihr Fuhrpark doch sehr mager und da Nicole nicht ständig alle möglichen Geräte leihen will,

    blättert Sie schon jetzt fleißig im Gebrauchtmaschinenmarkt.

    Na hoffentlich endet das in keinem Kaufrausch ...




    Fortsetzung folgt ...

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  • Kapitel 3: Startschuss ins unbekannte


    Der Frühling ist da, die Vöglein zwitschern und die Blumen beginnen zu blühen, doch nun beginnt der harte Alltag eines Landwirts.

    Nicole hat die Wintermonate nicht verschlafen, sondern gut genutzt um den Fuhrpark etwas aufzustocken. Sie hat ne Menge Schnäppchen gefunden und teils auch ergattern können. Doch in ihrem Kaufrausch wurden auch Geräte gekauft, die eigentlich noch nicht gebraucht werden und Katrin hatte mühe Nicole einzubremsen.

    Das Konto schrumpfte von den anfänglichen ca 450.000 € auf etwa 180.000 €.


    Nicht desto trotz muss nun die erste Saat in den Boden. Ihre gepachteten Felder hat ein Bauer aus der Umgebung für die beiden gepflügt und nun können Sie anfangen die Felder vorzubereiten. Dies erledigt Nicole mit einer Landsberger Saatbettkombination und ihrem "Roten Baron" -so nennt Sie ihren geliebten IHC-


    Katrin macht sich derweilen auf den Weg um das georderte Bio-Saatgut mit dem Pickup zu holen. Ja genau, BIO.

    Die beiden haben viel recherchiert und gerechnet. Da ja später auch Schweine und Kühe auf den Hof kommen sollen, liese sich das Fleisch auch teurer verkaufen.

    Allerdings lässt sich Katrin nicht gerne in die Karten schauen und so weiß man nicht genau was da noch so kommt von den beiden. Lassen wir uns also überraschen.


    Mittlerweile hat Nicole angefangen das erste Feld mit Weizen zu bestellen. Die alte Amazone Sämaschine war mehr oder weniger ein Scheunenfund, aber sie läuft trotz allem noch richtig gut und braucht nur ab und zu etwas guten Zuspruch in Form eines kleinen Hammers... ^^

    Katrin wartet solange am Feldrand mit der Saatgutpalette, bis Nicole wieder Nachschub braucht. Die beiden sind schon jetzt ein super eingespieltes Team.



    Während die zwei Mädls fröhlich weiter säen, schauen wir uns mal die neu erworbenen Gerätschaften etwas an.


    Da wäre gleich zu Beginn die teuerste Investition. Ein Schlüter 1900 TVL und ein CLAAS Carat 180T.

    Durch einen Tipp vom Mechaniker des örtlichen Händlers, sind die beiden ein paar Dörfer weiter dann fündig geworden. Der Schlüter wurde erst vor kurzem überholt und ist mit seinen ca 200PS ein guter Deal. Der Carat hatte allerdings schon mal bessere Zeiten gesehen, aber der Tippgeber machte Nicole einen so guten Preis ihn zu restaurieren, das sie unmöglich NEIN sagen konnte.


    Als nächstes hätten wir eine Wiesenegge, einen Ballenanhänger von Fliegl und einen Teleskoplader von JCB.

    Der Lader benötigt allerdings noch etwas Aufmerksamkeit von Nicole, da er noch nicht ganz rund läuft und etwas undicht zu seien scheint. Allerdings war dieser sehr günstig zu bekommen.


    Es geht weiter mit einem 6 Schaar Pflug der Firma Regent und einem Grubber von Kuhn.


    Jetzt kommen die Geräte, bei denen Katrin etwas laut gegenüber Nicole werden musste um das ganze etwas einzubremsen.

    Das wären zum einen die Mähwerke von Claas und Kuhn und zum anderen der Heuwender und Schwader. Letzterer steht allerdings noch beim Händler.

    Eigentlich bräuchten Sie noch keine Grünland Geräte, da mit einer einzigen Wiese das ganze recht unrentabel ist.

    Nicole meinte nur "Ist nicht so schlimm, da lasse ich mir schon noch was einfallen"



    Nunja, mittlerweile ist es später Nachmittag und die beiden sind wohl für heute fertig mit säen. Es wurden nun die ersten beiden Felder mit Weizen gesät, morgen ist die Gerste dran.

    Nicole hat den Carat angehängt und bringt ihn weg, damit er restauriert werden kann. Diese wird ca 20.000€ betragen und etwa 2 Wochen dauern.

    Leider wurde das noch vor Nicole's Kaufrausch-Aktion so abgemacht und Katrin winkt Kopfschüttelnd dem Gespann hinterher.




    Fortsetzung folgt ...

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  • Kapitel 4: Nette Nachbarn an jeder Ecke


    Ein neuer Tag, ein neues Glück. Doch was ist das? Der Schlüter ist zum säen hergerichtet?

    Als Nicole am Vortag den Carat weg gebracht hatte, kam sie mit einer Kreiselegge im Gepäck wieder zurück zum Hof.

    "Was soll das jetzt bitte sein?" fragte Katrin schon leicht genervt.

    "Na ne Kreiselegge, warum?" entgegnete Nicole ganz cool.

    "Ich hoffe für dich, das du die nicht auch schon wieder gekauft hast. Du weißt doch das wir noch genug Geld für andere Dinge brauchen!!"

    "Jaja, weiß ich doch. Hast es mir ja mittlerweile oft genug gesagt. Ne, die ist nur zum ausprobieren!"

    Katrin ist trotzdem nicht besser gelaunt deswegen und verdonnert Nicole dazu endlich den Telelader zu reparieren.

    Sie würde für heute das säen übernehmen und wenn die Kreiselegge nun schon mal am Hof ist, kann man diese ja auch benutzen.



    Aber warum ist Katrin nicht schon längst am Feld?

    Offensichtlich gibt es ein kleines Problem mit dem Saatgut, der Lieferant fuhr später los als eigentlich geplant und steht seit gestern Abend im Stau.

    Nicht nur Katrin, sondern noch ein paar andere Landwirte in der Umgebung sind sichtlich nervös, denn es soll die nächsten Tage regnen und man will vorher noch

    das meiste Saatgut in den Boden bringen.

    Doch dann der erleichternde Anruf, in einer halben Stunde wäre er da und Katrin macht sich sofort auf den Weg um es ab zu holen.

    Mit leichter Verspätung beginnt Katrin nun die nächsten beiden Felder zu bestellen und hofft noch vor dem Regen fertig zu sein.



    Da das zusehen vom ansäen und Lader richten jetzt nicht die spannendste Beschäftigung ist, schauen wir uns doch einmal die neuen Nachbarn der beiden etwas genauer an.


    Landhandel KUSNEZOW

    Die Brüder Olek und Bolek Kusnezow stammen ursprünglich aus Russland und haben vor ca 20 Jahren hier in HermannsEck den alten Landhandel oberhalb des Streklhofesübernommen.

    Jeder hier im Umkreis kennt die beiden und manch einer kommt um ein Geschäft mit ihnen nicht herum, denn wer nicht Kilometerweit fahren will kauft Kalk, Kompost und Sprit bei Olek und Bolek. Sie haben es irgendwie geschafft, das niemand anderes auch nur auf die Idee kommt die selben Güter anzubieten, geschweige denn zu verkaufen (bis auf eine Frau, Tanja Schweiger, aber dazu später mehr).

    Aufgrund dieser Tatsache ist der Einkauf meist recht kostspielig, aber man ist bereit zu verhandeln. Dazu sollte man allerdings Trinkfest sein und Vodka fast wie Wasser trinken können.

    Es gab bisher nur eine Handvoll die ihnen ein Schnäppchen entlocken konnten...

    Den Brüdern gehören ausserdem eine Biogasanlage (diese wurde vor 2 Jahren gebaut und war noch nicht einmal in Betrieb), eine Kompostieranlage und ein noch nicht bebautes Grundstück direkt neben dem Landhandel.


    Gasthaus am Fluss

    Diese Wirtschaft gehört Barbara Kundler und ist schon in 8ter Generation in Familienbesitz.

    So alt und unscheinbar die Fassade auch sein mag, umso besser ist die Verpflegung und der Ausblick. Das spricht sich natürlich herum und so wurde das kleine Gebäude recht schnell zum beliebten Ziel. Wegen Platzmangel konnte man dem großen Andrang an Übernachtungsgästen nicht gerecht werden und musste viele Reisende weiter schicken.

    Eines Tages kam dann die Bäuerin des Streklhofes auf sie zu und meinte es wäre bei ihnen am Hof genügend Platz um Gäste aufzunehmen.

    So einigte man sich dann schließlich und es profitierten beide Parteien davon, bis eine Krankheit beim Bauern ausbrach die dazu führte, das der Hof und die Unterbringung der Pensionsgäste nicht mehr weiter fortgeführt werden konnte.

    Das merkte man schmerzlich auch hier und der Umsatz sank dadurch sehr rapide. Insgeheim hofft Barbara aber die beiden neuen Besitzer des Streklhofes für eine Zusammenarbeit gewinnen zu können, um wieder mehr Gäste bewirten zu können.


    Der Schafhof

    Diesen kleinen Hof bewirtschaftet Horst Schäfer.

    Ja bei ihm ist der Name Programm und das brachte ihn schon öfter in amüsante Situationen, meist wenn er etwas unterschreiben

    oder ausfüllen musste. Er wurde dann darauf aufmerksam gemacht, er solle doch bitte seinen Namen schreiben und nicht den Beruf.

    Er ist mit 75 nicht mehr der jüngste und hütet seine Schafe nur noch als Hobby und Zeitvertreib und wenn er doch mal Hilfe braucht, ist sein Nachbar Tony immer zur Stelle.

    Obwohl er es nur noch als Hobby betreibt, erziehlt die Wolle seiner Schafe Höchstpreise am Markt und wird ihm regelrecht aus der Hand gerissen.

    Wie er das schafft ist sein Geheimnis und damit rückt er, wenn überhaupt, wohl erst am Sterbebett raus.


    Der Hühner und Pferdehof

    Tony Schuster hat den Hof von seinen Eltern übernommen und lebt mittlerweile alleine darauf.

    Er hat ihn etwas umstukturiert, indem er die 30 Kühe seiner Eltern verkauft hat und seiner Leidenschaft für Hühner und Pferde nachging. Es sind zwar nur ca 2 dutzend Hühner und eine Handvoll Pferde, aber die reichen ihm.

    Ansonsten betreibt er noch Ackerbau und bewirtschaftet neben seinen eigenen Feldern auch die von seinem Nachbarn Horst, dem er immer mal wieder bei den Schafen

    zur Hand geht.

    Tony war es auch, der den beiden Mädls Nicole und Katrin den Weg zum Händler zeigte, als diese ihre Panne hatten.


    Brauerei Twin Cannonns

    Vor einiger Zeit war diese Privatbrauerei noch als Perlhuber bekannt, die sehr gutes Bier in kleiner Stückzahl herstellte.

    Das Geschäft lief gut, bis der Besitzer immer mehr von seinem "Gebrauten" in den eigenen Rachen liefen lies. Daraufhin wurde die Qualität zunehmendst schlechter und immer häufiger konnten vereinbarte Liefertermine nicht eingehalten werden. Das führte dazu, das der Betrieb erst eingestellt wurde und schließlich die Brauerei

    ganz verkauft werden musste.

    Der neue glückliche Besitzer heißt nun Michael Tambitz.

    Dieser hat die Brauerei kurzerhand in "Twin Cannonns" umbenannt und stellt, fernab jeglicher traditioneller Braukunst, ab sofort Craftbiere her.

    Die besonderen Kombinationen aus normalen Gerstensaft und weiteren nicht üblichen Zutaten, kommen hier im Umkreis noch nicht wirklich gut an. Es fehlt einfach am abenteuerlustigen jungem Publikum um seine Kreationen auch an den Mann zu bringen.

    Aber er ist hartnäckig und zu seinem Glück befindet sich in der Nähe ein EDEKA, der auf regionale Produkte setzt. Seit er dort seine mittlerweile 10 Sorten anbietet, steigen auch die Verkaufszahlen.


    Landmaschinenhändler Müller

    Egon Müller führt den Betrieb nun schon in 6ter Generation und die Zufriedenheit seiner Kunden ist ihm sehr wichtig.

    Egal was für ein Ersatzteil gebraucht wird, er kann es besorgen und das in Rekordzeit. Bei ihm musste noch nie jemand länger als 2 Tage auf etwas warten.

    Auch bei Neugeräten hat er gute und preiswerte Angebote auf lager und so kommen fast alle ausschließlich zu ihm. Die Auftragsbücher sind immer gut gefüllt.


    Seine Tochter Lisa hat sich seit neuesten im selben Gebäude ihr Reich eingerichtet.

    Sie hat sich komplett auf BIO spezialisiert und vertreibt Saatgut, Geräte und was sonst noch so alles dazu gehört. Ausserdem gibt sie Seminare wie man optimal seinen bestehenden Betrieb auf BIO umstrukturiert.

    Das wird erstaunlicherweise auch recht gut angenommen und es werden immer mehr Biohöfe in der Gegend verzeichnet.


    Der dritte im Bunde ist Werkstattmeister Gary Newman (Leider etwas Kamerascheu. Deshalb gibt es auch kein Porträt von ihm)

    Seine Eltern stammen beide aus Texas, Gary ist aber hier in Deutschland geboren. Deshalb auch der etwas untüpische Name. Er begeisterte sich schon immer für Landmaschinen und machte bei Egon die Ausbildung, danach seinen Meister und hat heute 4 Arbeiter unter seinen Fittichen.

    Egon hat vollstes Vertrauen zu Gary und überlässt die Leitung der Werkstatt komplett ihm.

    Gary ist auch derjenige, der den CARAT wieder auf vordermann bringt.


    Neue geplante Tankstelle

    Wie am Anfang erwähnt, stellt sich Tanja Schweiger (Tochter einer Familie von Tankstellenbesitzern) den beiden russischen Brüdern und möchte direkt neben der Hauptstrasse eine Tankstelle eröffnen. Diese potenzielle Konkurrenz wollten die Gebrüder Kusnezow gleich im Keim ersticken, indem sie das einzig freie und geeignete Grundstück

    vor Tanja erwerben. Doch es war zu spät, es gehörte ihr bereits.

    Nun blieb nur noch die Einschüchterungs-Taktik, doch auch die fruchtete nicht. Tanja ist taff und nicht gerade auf den Mund gefallen und somit geigte sie den beiden mal gehörig die Meinung, mit dem Wissen, das der Kampf damit noch nicht vorbei ist.

    Sind wir also gespannt wie es dort weiter gehen wird ...




    Fortsetzung folgt ...

    Here I am and you will never be able to get rid of me !!

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