So gegen 17:30 Uhr ging es dann zurück auf dem Hof. Hier erwartete mich Bereits Markus. So meinte er. Nun hast du es ja endlich geschafft. Als ich vom Traktor stieg. Etwas fragend sah ich ihn an. Was soll jetzt das? Ja, du weißt schon, meinte er, du hast meinen Vater nun dazu gebracht das er selbst mit mir und meiner Schwester kein Wort mehr reden will. Ja, und was kann ich jetzt hierfür? Fragte ich ihn. Ja, wer stochert denn die ganze die ganze Zeit rum? Nachdem du den Hof übernommen hast. Hören wir nur? Das ist nicht in Ordnung, und das ist nicht in Ordnung, und das ist nicht in Ordnung.
Ja, aber jetzt überleg doch selbst mal. Nach langem Hin und her haben wir uns entschlossen, den Hof schließlich über das Erbpacht Verfahren zu übernehmen. Und nun wollen wir starten und plötzlich, sind alle Erträge alles, was wir brauchen, um den Hof vernünftig weiterzuführen. Einfach so verkauft worden, ohne uns überhaupt ein Wort zu sagen.
Ich hoffe, dir ist klar, in welche finanziellen Schwierigkeiten du uns jetzt stürzt.
Hm, meinte Markus. Da wäre es geschickter gewesen, wenn man sich vorher alles kleinst säuberlich durchlesen würde. Es war hier nie beschrieben, dass die bereits gesäten Früchte an euch übergehen würden.
Ja, ist doch schön, antworte ich. Genau das habe ich deinem Vater auch schon gesagt, wenn man von vornherein mit offenen Karten spielen würde. Da wäre das Ganze bestimmt anders gelaufen? Zudem ich eigentlich davon ausgehe, wenn ich einen laufenden Betrieb übernehme, Aber das ist scheinbar nur meine Meinung dazu.
Nun habe ich aber auch keine Zeit mehr, mich weiter mit dir über diese Themen zu unterhalten. Ich muss jetzt schließlich noch die Tiere versorgen. Stinksauer stieg Markus in sein Auto, mit den Worten du wirst schon noch sehen, was du davon hast fuhr er schließlich vom Hof.
Am nächsten Tag stand Gülle fahren an, an den damals abgeernteten Rapsflächen. Hier soll Gerste gesät werden. Da der Neuner mit der Scheibenegge und der 7er mit der Saatkombi bereits belegt waren, blieb hier nur der 515 er durfte heute an das Zunhammer achtzehneinhalb Kubikmeter Fass.
Schwer atmend schaffte er aber ha um ha und Fass um Fass, bis schließlich alle 15 ha zum scheiben vorbereitet waren.
Danach ging es dann noch mit den 924 zum scheiben um die Hinterlassenschaften noch zügig in den Boden zu bringen.
Wünsche euch noch einen schönen Sonntag Abend.
Euer Joe.
