Endlich wieder ein Lebenszeichen aus dem schönen Rottal.
Das Getreide ist komplett eingefahren, und nun kümmern wir uns um die Futterversorgung für unsere Tiere. Also rauf aufs Quad und einen Blick auf den Mais werfen. Nach dem trockenen Sommer scheint er nun bereit für die Ernte zu sein.
Nachdem ich mit dem Lohnunternehmer telefoniert habe, wird der New Holland vor den Häcksler gespannt.
Während ich versuchte, den Häcksler wieder einsatzbereit zu machen, erreichte mich ein Anruf meines Landmaschinenhändlers. Die erfreuliche Nachricht: Meine neue Maschine ist angekommen und wartet nur noch darauf, abgeholt zu werden.
Also machte ich mich sofort auf den Weg, denn für die anstehende Silage wird die neue Maschine dringend benötigt.
ein gut erhaltener Fendt GTA 380 aus dem Baujahr 2002 mit knapp 5.000 Betriebsstunden. Mit seinen 95 PS steht er genau zwischen den T6 und den alten MF und dürfte damit die perfekte Ergänzung für den Betrieb sein.
Am nächsten Tag stand wieder Schrauben am Häcksler auf dem Programm. Doch wie so oft: Hier zwickte etwas, dort musste nachgebessert werden, und schon war ein halber Tag vorbei. Dann klingelte plötzlich das Telefon. Der Lohnunternehmer wollte kurzfristig mit dem Anhäckseln beginnen. Also Werkstatt verlassen, die Schraubenschlüssel zur Seite gelegt und den GT vor den Strautmann gespannt, der mittlerweile seinen Häckselaufbau bekommen hatte. Jetzt konnte es endlich aufs Feld gehen.
Alles ging Schlag auf Schlag. Relativ schnell wurde klar, dass der GTA für die schweren Häckselwagen doch etwas an seine Grenzen kam. Also wurde kurzerhand umdisponiert: Der T6 musste vom Häcksler runter und vor den Strautmann. Danach lief die ganze Aktion deutlich entspannter und effizienter.
Dann kam der große Tag. Julian, mein großer Junge, wollte eigentlich beim Abfahren helfen. Doch nachdem mich der GTA bereits beim Anhäckseln nicht wirklich überzeugen konnte, entschloss ich mich, den Rest des Feldes wieder ganz oldschool einzufahren. Aufgrund der eher miserablen Ausbeute war das Ganze zeitlich ohnehin überschaubar. Somit machte ich mich an die Arbeit und holte die letzten Reihen vom Feld. Auch wenn die Erträge nach dem trockenen Sommer deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben, ein nichtmal hab gefülltes Silo war es am Ende, was mich nicht sehr Positiv stimmen sollte.
