Story ~ Back To The Roots

  • 20 ~ Das friedliche Bild

    "Muhhhhh" ... endlich, endlich, endlich ... es muht auf der Weide ... es muht im Kuhstall ... die 10 milchproduzierenden Hörnertiere sind auf Jims Hof eingezogen.



    Natürlich sollen sich die neuen Mitbewohner auch in ihrer neuen Heimat wohl fühlen ... und daher macht sich Jim umgehend an die Arbeit, den Stall mit Stroh einzustreuen und den Futtertrog mit Heu zu füllen.



    Und für frisches Wasser hat sich Jim extra eine Wasserleitung legen lassen: Wasser aufdrehen ... Wasser plätschert in den Trog ... Kuh schlabbert glücklich & zufrieden.



    Am Abend kommt Sophie vorbei und Jim zeigt ihr stolz seine Kuhweide: "Sag schon, ist das nicht ein herrliches und friedliches Bild?" ... Sophie nickt nachdenklich: "Ja, man könnte fast die weltweiten Sorgen vergessen!".



    Jim nimmt Sophie in den Arm ... Sophie legt ihren Kopf an Jims Schulter ... sieh fühlt sich wohl und geborgen in diesem Moment ... und dennoch kullert eine Träne über ihre Wange ... sie muss an die Menschen denken, denen es in diesem Moment nicht so gut geht ... "Haltet durch!", schickt sie leise einen Gruß raus ... fernab, in eine andere Dimension dieser Welt.


    Fortsetzung folgt...

  • 21 ~ Die Gräfin und der Bauer

    Die beiden Ackerfelder müssen für die neue Aussaat vorbereitet werden. Hierzu fährt Jim mit dem Unimog zum Hafen, um eine große Ladung Kalk zu kaufen.



    Während der Rückfährt macht sich Jim Gedanken über seinen aktuellen Beziehungsstatus: Was ist das zwischen ihm und Sophie? Wenn die beiden zusammen sind, scheint alles zu passen ... aber ein Bauer mit einer Gräfin? ... das kann doch eigentlich nicht passen - oder?



    Während dem Kalkstreuen erhält Jim eine SMS von Sophie: "Jim, wir müssen reden. Heute Abend auf dem Wipfelgipfel?" ... Jim bestätigt ... hat aber irgendwie ein ungutes Gefühl.



    Als Jim am Wipfelgipfel ankommt, wartet Sophie bereits ... Jim ist mächtig begeistert von dem landschaftlichen Ausblick ... aber weniger begeistert, von der ernsten Mimik der bürgermeisterlichen Gräfin.



    "Jim", sagt Spophie mit angespannter Stimmfarbe, "mein Vater, der Graf von Steinbrunn, möchte dich gerne kennenlernen und schauen, wie die Milchproduktion läuft"


    Jim zuckt mit den Schultern: "Kein Problem. Der Graf kann gerne zu mir auf den Hof kommen und ich zeige ihm alles?"


    Sophie nickt zweifelnd: "Ja, ich habe nur Angst, was mein Vater zu uns sagt ... ich meine ... du als ... und ich als ... verstehst du?"


    Jim nimmt Sophie in den Arm: "Ich weiß, was du sagen willst. Aber mach dir keine Sorgen, ich werde einen perfekten Eindruck hinterlassen. Schließlich bin ich ja nicht nur Landwirt, sondern auch Geschäftsmann. Vertraue mir!"


    Sophie legt ihren Kopf auf Jims Schulter und lächelt erleichtert: "Ich vertraue dir!" ... was Sophie in diesem Moment nicht sehen kann - nun ist es Jim, der eine zweifelnde Mimik aufgesetzt hat ... ob das wohl gutgehen wird?


    Fortsetzung folgt...

  • 22 ~ Der kleine Elefant

    Heute werden die gestern gekalkten Felder startklar gemacht. Zunächst grubbert Jim mit dem MB trac und dem 3-Meter-Grubber Kalk und Stoppeln unter.



    Anschließend geht es zu Manni, den Landtechnikhändler: Damit der Unimog auch für die Bodenbearbeitung gerüstet ist, bekommt er ein ordentliches Heck-Gewicht auf die Plattform gesetzt.



    Und dann geht es mit Einzelkorndrille los ... in dieser Saison kommt Mais in den Boden, damit die Kühe schon bald vitaminreiche Silage genießen dürfen.



    Abend in Steinbrunn: Wie so oft in letzter Zeit, übernachtet Sophie bei Jim ... die beiden liegen zusammen auf dem Bett und schauen sich den Film "Benjamin Blümchen" an.



    90 Minuten später knipst Jim den Fernseher aus ... Sophie streichelt währenddessen Jims Bauch: "Du bist mein kleiner Elefant!"


    Jim schaut nachdenklich auf seinen Bauch: "Na, so dick bin ich doch gar nicht!"


    Sophie lacht: "Wenn ich Elefant sage, meine ich doch nicht deinen Bauch!" ... erst dann merkt Jim, dass Sophies Hand eine Etage tiefer wandert ... Jims Wangen beginnen zu glühen.


    "Ist mein kleiner Elefant bereit?", fragt Sophie frech ... "Törööööö!", antwortet Jim.


    Fortsetzung folgt...

  • 23 ~ Die Überraschung

    Jim ist heute sehr gut drauf ... die elefantenartige Einlage gestern Abend hat ihm doch sehr gut gefallen ... aber nicht nur das ... Jim kann auch heute seine erste Milch verkaufen ... er hat bereits die Kannen aufgeladen und fährt Richtung Supermarkt.



    Während Jim stolz sein erstes Milchgeld entgegen nimmt, kündigt sein Handy eine SMS an ... allerdings liegt das Smartphone noch im MB trac und so bleibt die SMS unbeachtet und ungelesen.



    Jim fährt weiter ... das blinkende Smartphone bemerkt er nicht ... stattdessen parkt er vor dem Geschäft "Kostüme Jürgen" ... was zum Kuckuck hat er den nun schon wieder vor?



    Mit einem breiten Grinsen fährt Jim auf den Hof: "Das gibt eine fette Überraschung!" ... Jim springt aus dem Schlepper: "Ich freue mich so auf Sophies Blick!" ... Jim stürmt mit einer Kostüme-Jürgen-Tüte ins Haus ... das Smartphone bleibt blinkend im MB trac zurück.



    Währenddessen geht Sophie nervös in der Küche auf und ab ... Wo bleibt Jim nur? ... Hat er meine SMS nicht erhalten, dass mein Vater heute kommt? ... Ich hoffe nur, dass er sich benimmt! ... Dieses Treffen darf nicht schiefgehen!


    Endlich hört Sophie ihren Landwirt im Flur: "Jim, endlich! Kommst du in die Küche?" ... "Momentchen, ich bin gleich soweit!", antwortet Jim mit einer singenden Stimme ... der Graf tippelt nervös mit den Fingern auf der Küchentischplatte ... Sophie versucht in zu beruhigen: "Du wirst Jim mögen! Er ist wirklich ein toller Mann, mit Manieren und mit Stil!"


    Und dann kommt Jim endlich in die Küche ... mit einem beherzten Sprung und einem lauten "Töröööööööö!" ... splitterfasernackt ... so, wie Gott ihn schuf ... nur zwei große Stoffelefanten-Ohren baumeln um seine Hüfte.


    Fortsetzung folgt....

  • 24 ~ Weltenbummler

    Menschenskinder... das war ein gräfliches Donnerwetter! Da hat sogar der Steinbrunner Gipfelberg gebebt!


    Mit hochrotem Kopf stürmte anschließend ein völlig entrüsteter Graf aus dem Bauernhaus ... die Tochter rannte verzweifelt hinterher und versuchte zu retten ... was nicht mehr zu retten war.


    Das hat Jim aber so richtig verdattelt ... und auch Sophie hat er seitdem nicht mehr gesehen ... ob es das wohl war? ... die kleine Romanze zwischen Gräfin und Bauer?



    Um auf andere Gedanken zu kommen und auch die Kasse etwas aufzubessern, steht heute wieder ein Arbeitseinsatz beim LU Martin Gruber an. Diesmal soll Jim Felder kalken ... und das bedeutet bei Martin Gruber: Kalken im XXL-Format.


    Mit einem 190 PS starken Liebherr L 550 Radlader wird der große Bredal Kalkstreuer befüllt.



    Und anschließend wird das weiße Staubzeug mit dem großen JCB Fastrac über die Felder verteilt.



    Während der Arbeit schielt Jim immer wieder auf sein Smartphone ... aber es kommt keine Nachricht rein ... keine Nachricht von Sophie ... ob Jim mit seiner Gräfin noch einmal ein Feierabend-Bier genießen wird? Man weiß es nicht!



    Doch als Jim am Abend Hope striegelt, steht sie plötzlich da ... die Gräfin Sophie: "Jim, mein Vater ist noch immer stinksauer. Er meint, ich solle mich von dem bekloppten Kuhbauern fernhalten!" ... Jim nickt mit peinlich berührtem Blick ... aber Sophie redet weiter: "Aber ich möchte mich gar nicht von dem bekloppten Kuhbauern fernhalten!" ... Jims Blick wird umgehend selbstbewusster ... und Sophie legt nach: "Wir können doch Weltenbummler sein ... ich lerne deine Bauernhofwelt kennen ... und du meine Märchenschlosswelt?" ... Jim scheint die Idee zu gefallen ... und er hält Sophie prompt die Striegelbürste hin: "In meiner Bauernhofwelt muss man große schwarze Monster bürsten!".


    Fortsetzung folgt...


    BEHIND THE SCENES

    Den Radlader von Bild 2 habe ich von Foxi17 erhalten: Vielen Dank dafür! Er hat den Radlader mit verschiedenen Skins ausgestattet: So gibt es neben dem Claas Torion 1914 Designs auch ein Liebherr L 550 Kostüm. Zudem hat er weitere Features verbaut, wie zahlreiche Reifenkonfigurationen: Am besten gefällt mir die Variante, mit vorderen Zwillingsreifen.

  • 25 ~ Sicherheitsabstand

    Eigentlich wollte Jim ohne Pflanzenschutzmittel auskommen ... aber jetzt haben sich doch tatsächlich lästige Unkräuter zwischen den Maispflanzen breit gemacht ... und da es für den mechanischen Einsatz per Striegel zu spät ist, mietet sich Jim bei Manni eine Feldspritze.



    Jim war durch die ganze Zitzenzupferei zuletzt tatsächlich so abgelenkt, dass er glatt das Striegeln vergessen hat. Jim muss sich endlich wieder mehr auf seine Landwirtschaft konzentrieren...



    ...oder besser noch: Die Arbeit aufteilen! Wollte die Gräfin nicht gerne in die Bauernhofwelt eintauchen?



    Während Jim die Kühe mit frischem Heu versorgt, bestellt er per Freisprechanlage Sophie zum Hof ... aber bitte in Arbeitskleidung! ... "Dann wollen wir unserer Märchenprinzessin mal zeigen, was echte Arbeit ist!", freut sich Jim.



    Und welche Arbeit hat sich Jim für seine Märchenprinzessin ausgedacht? Natürlich ... Zitzenzupfen!


    Doch bevor die beiden den Kuhstall betreten, muss Jim noch an die Arbeitssicherheit denken: "Bitte nie direkt hinter einer Kuh vorbeilaufen, sie könnte austreten!" ... Sophie nickt etwas eingeschüchtert ... folgt aber dann ihrem Landwirt in den Stall.


    Die erste Kuh übernimmt Jim: "Siehst du, Zitzenzupfen ist ganz einfach!" ... Sophie beobachtet Jims Zupftechnik aufmerksam. Bevor es zur zweiten Kuh geht, hebt Jim mahnend den Zeigefinger, um erneut zu warnen: "Bitte nie direkt hinter einer Kuh vorbeilaufen, sie könnte austreten!".


    Sophie hört auf ihren Landwirt und macht einen großen Bogen um die Kuh ... dann zupft sie ihre erste Milch aus dem Euter ... und es funktioniert hervorragend ... Sophie wirkt plötzlich motiviert und stolz: "Das macht Spaß, auf zur nächsten Kuh!" ... "STOOOOOP!", bremst Jim, "bitte nie direkt hinter einer Kuh vorbeilaufen, sie könnte austreten!".


    Sophie rollt genervt die Augen und macht einen großen Bogen um das Hinterteil der dritten Kuh, bevor sie mit dem Melken beginnt.


    Kurz darauf freut sich Sophie: "Das war der dritte Streich und der vierte folgt sogleich!" ... doch erneut bremst Jim die motivierte Sophie in seiner besserwisserischen Art: "Bitte nie direkt hinter einer Kuh vorbeilaufen, sie könnte..." !BUMS! ... und dann hat sie tatsächlich ausgetreten ... nicht die Kuh ... aber Sophie ... mitten in Jims - ähm - nunja - Elefantenrüssel ... Jim krümmt sich vor Schmerz und pustet seine Backen auf ... Sophie hebt mahnend den Zeigefinger: "Bitte nie direkt hinter einer Märchenprinzessin vorbeilaufen, sie könnte austreten!".


    Fortsetzung folgt....

  • 26 ~ Fahrschule

    Jim ist schon früh unterwegs und pflückt saftiges Gras frisch von der Wiese.



    Das vitaminreiche Grünzeug wandert direkt in den Futtertrog. Die anschließende Stallarbeit übernimmt Jim diesmal lieber im Alleingang ... nicht das sie wieder austritt ... die Märchenprinzessin.



    Und damit die kurz geschnittene Wiese schnell wieder wächst und blüht, rollt Jim mit der Walze drüber.



    Am Abend hat Jim seine trittfreudige Sophie zum Hof bestellt ... heute möchte er ihr das Traktorfahren beibringen ... denn morgen steht die große Maisernte auf dem Programm und Sophie soll das Festfahren im Fahrsilo übernehmen.



    Sophie sitzt hochkonzentriert im MB trac und dreht den Zündschlüssel um ... der Motor röhrt auf und die Kabine beginnt zu vibrieren ... Jim springt auf den Beifahrersitz: "Dann lass uns mal eine Runde drehen!" ... vorsichtig setzt Sophie den MB trac in Gang, gibt Gas und steuert den Feldweg an ... "Das ist so genial!", freut sich Sophie ... doch je schneller sie fährt und je unebener der Feldweg wird, desto heftiger vibriert die Kabine ... Sophies Augen werden groß ... und mit jedem Schlagloch federt der Fahrersitzt kräftig auf und ab ... und Sophies Augen werden noch größer ... da legt Jim seine Hand auf Sophies Oberschenkel: "Spürst du die Kraft des Motors?" ... und ja, Sophie spürt die vibrierende Kraft des Motors ganz deutlich ... sie legt eine Vollbremsung hin und schaut Jim mit riesigen Augen an: "Feierabend-Bier ... SOFORT!".


    Fortsetzung folgt....

  • Wie findest du meinen Schreibstil? 48

    1. Super ... sehr gut zu verstehen & sehr unterhaltsam! (41) 85%
    2. Ganz gut ... zwar manchmal verwirrend & dennoch unterhaltsam! (7) 15%
    3. So lala ... oft verwirrend & dadurch weniger unterhaltsam! (0) 0%
    4. Schlecht ... sehr kompliziert & daher nicht unterhaltsam! (0) 0%

    Liebe Leser, ich möchte mir gerne mal ein Feedback einholen, wie ihr meine Story so findet ... weniger vom Inhalt, sondern eher von meinem Schreibstil ... damit ich für mich selbst sehen kann, ob ich auf dem richtigen Weg bin oder ob ich etwas verbessern kann. Daher - vielen Dank für jede abgegebene Stimme :thumbup:

  • 27 ~ Maisparty

    Heute steht die große Maisparty an. Unterstützung erhält Jim vom hiesigen LU. Martin Gruber steuert den Claas Jaguar 980 Feldhäcksler ... Jim fährt das erste Abfahrgespann, bestehend aus Unimog und Mengele-Ladewagen ... Tobi lenkt das zweite Abfahrgespann, bestehend aus Claas Axion 870 Traktor und Claas Cargos 750 Häckselwagen ... und last but not least: Sophie, die mit dem MB trac fleißig verdichtet.


    Aus diesem besonderen Anlass habe ich euch heute ein paar mehr Bilder mitgebracht und wünsche viel Spaß beim Betrachten:









    Maisparty: Nach erfolgreicher Arbeit sitzen die vier Schwerarbeiter auf der Terrasse zusammen ... Jim hat zur Feier des Tages den Grill angeheizt ... es wird gelacht, angestoßen, geplaudert, gegessen und sogar Arm in Arm gesungen: "Ja wir san mit'm Trekker da, ja wir san mit'm Trekker da...!".


    Zu später Stunde schaut Tobi leicht melancholisch in sein Weizenbier-Glas: "Was für ein schöner Tag unter Freunden. Stellt euch mal vor, es würde eine Krise kommen ... so eine richtig heftige Krise ... die es uns unmöglich machen würde, dass wir so zusammensitzen und eine Maisparty feiern können."


    Jim schaut lachend vom Grill rüber: "Martin, nimm dem Tobi mal das Glas aus der Hand ... er scheint keinen Alkohol zu vertragen!" ... auch Martin Gruber muss lachen: "Zum Glück müssen wir uns über so einen Schmarrn keine Gedanken machen!" ... und Sophie hakt bei Martin und Tobi ein: "Und jetzt lasst uns weitersingen: Jaaaaa wir san mit'm Trekker da...!"


    Ist es nicht verrückt, wie sicher und unverwundbar wir uns manchmal fühlen?


    Fortsetzung folgt...

  • 28 ~ Der trügende Schein

    Regenwetter ... daher steht heute nicht viel auf dem Programm ... ein bissl Kuhpflege ... und ein bissl Katerpflege ... also, der Kater, der von der gestrigen Maisparty zurückgeblieben ist, wenn ihr versteht, was ich meine.



    Am späten Nachmittag geht es Jim allmählich besser und er nutzt die Gelegenheit, um sich Mannis Angebot an Futtermischwagen anzuschauen.



    Manni präsentiert einen alten und gebrauchten polnischen Futterverteilwagen (links), der zwar günstig ist, aber nicht die von Jim gewünschte Futtermischration herstellen kann, sondern - wie der Name schon vermuten lässt - das Futter lediglich verteilt.


    In der Mitte folgt ein großer 16.000-Liter-Futtermischwagen von Siloking. Ein schönes Gerät, aber für Jims 10 Milchkühe eigentlich zu groß und mit 53.000 EUR auch zu teuer.


    Bleibt im Prinzip nur noch der Futtermischwagen von Kuhn, der gut 4000 Liter kleiner und 12.000 EUR günstiger ist.



    Und da Jim ein spontaner Landwirt ist, wird auch nicht lange überlegt ... und so kommt das neue Spielzeug direkt mit zum Hof.


    Jim muss sich auch ranhalten ... ein Abendessen mit Sophie und dem Grafen im Schlosshotel steht an ... Jims zweite Chance ... diesmal darf er Sophie nicht enttäuschen!



    Zwei Stunden später sitzen die drei bei einem fantastischen Dinner zusammen ... und wer hätte das gedacht ... Jim und der Graf unterhalten sich angeregt ... sie plaudern und lachen ...und Sophie macht einen sehr glücklichen Eindruck, dass sich die beiden Männer so gut verstehen.


    Doch gegen Ende des Abends drückt die Märchenprinzessinenblase: "Wenn ihr mich kurz entschuldigen würdet!" ... Sophie steht auf und flüster Jim ins Ohr: "Siehst du, es klappt doch super!" ... dann verschwindet die Gräfin gut gelaunt zum heiligen Örtchen ... und die beiden Männer bleiben zurück.


    Jim lächelt seinen Gegenüber an ... doch der Graf hat urplötzlich sein Lächeln verloren ... mit ernsten und stechenden Augen schaut er Jim an ... plötzlich fährt er seine Pranke aus und schnappt sich mit schraubstockartigem Griff Jims Oberarm: "Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich zusehe, wie meine Tochter ihr Leben mit einem stinkenden Bauern-Tölpel verschwendet?" ... nach erfolgter Ansage lehnt sich der Graf zurück und seine Augen wechseln in einer schauspielerischen Meisterleistung von stechend zu liebevoll: "Na mein Schatz, hast du wieder Platz für einen letzten Rotwein?".


    Forsetzung folgt...

  • 29 ~ So ein Mist

    Sophie ist auch heute wieder bei Jim, um auf dem Hof zu helfen ... und Jim ignoriert die gestrige Warnung des Grafen ... immerhin ist Sophie ja alt genug und kann selbst entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten möchte.


    Außerdem hat sich Sophie inzwischen zu einer echten Hilfe entwickelt ... Jim beobachtet begeistert, wie seine Märchenprinzessin mit dem Frontlader-Schlepper den Mistanhänger befüllt.



    Das Ausbringen des Biodüngers übernimmt natürlich auch die Gräfin höchstpersönlich.


    Was Sophie allerdings nicht weiß: Hoch oben vom Schloss beobachtet der Graf, was seine Tochter unten im Tal veranstaltet. Und seine Stimmung? Nun ja, sager wir es so: Kein Vogel in der ganzen Umgebung wagt es, einen Piep von sich zu geben.



    Am späten Nachmittag ist das Mistfahren beendet ... "Sehr gute Arbeit!", lobt Jim und klopft Sophie auf die Schulter ... doch der Klopfer war etwas zu kräftig dosiert ... Sophie verliert das Gleichgewicht und rudert schwankend mit den Armen ... Jim versucht sie noch festzuhalten ... aber zu spät ... *Platsch* ... so landen die beiden im wohlduftenden Misthaufen.


    Jim schnuppert an Sophie: "Ja, so duftet eine echte Landwirtin!" ... die beiden müssen laut lachen ... plötzlich packt Sophie ihren Bauern und drückt ihm einen dicken Kuss auf die Lippen ... herrlich ... Knutschen im Misthaufen ... das ist echte Bauernhofromantik!



    Sophie fährt aber dann doch schnell nach Hause, um ein wohlduftendes Duftbad zu nehmen ... und auch Jim entscheidet sich für eine ordentliche Dusche.



    Am Abend klingelt es an der Tür ... es sind die beiden Security-Gorillas, mit denen Jim schon damals im Rathaus unliebsame Bekanntschaft gemacht hatte ... "Wir überbringen eine Nachricht vom Grafen", sagt der eine Gorilla ... "Da die erste Warnung nicht geholfen hat, folgt nun die zweite", sagt der zweite Gorilla ... dann hält der erste Gorilla Jim fest und der zweite Gorilla schlägt zu ... 2* in den Bauch und 1* aufs Auge ... "Finger weg von der Gräfin", sagen die beiden Gorillas im Duett, dann verschwinden sie ... und Jim bleibt zurück und zählt viele bunte Sternchen.


    Fortsetzung folgt...

  • 30 ~ Bedrohte Hoffnung

    Jim ist heute damit beschäftigt, Gülle auszubringen. Gerade, als Jim das Güllefass auftankt, erscheint Sophie: "Jim? Was ist passiert? Wo hast du dir das Veilchen eingefangen?" ... Jim überlegt kurz, ob er die Wahrheit auspacken soll ... aber er möchte Sophie nicht belasten und greift daher zu einer kleinen Notlüge: "Ach, ich bin heute Nacht aus dem Bett gefallen!".



    Jim ignoriert somit auch die zweite Warnung des Grafen und lässt Sophie wie eh und je auf dem Hof helfen.


    Heute wird der neue Futtermischwagen zum ersten Mal eingesetzt ... zunächst werden Stroh und Heu aufgeladen.



    Und dann folgt sie Maissilage aus dem Fahrsilo. Anschließend wird alles kräftig durchgemischt ... und in den Futtertrog befördert.



    Nach der Arbeit streift Sophie über Jims verletztes Gesicht: "Kann ich etwas tun, dass es dir besser geht?" ... aber Jim nimmt Sophie in den Arm: "Alles gut, mach dir keine Sorgen. Ich mache jetzt einen kleinen Ausritt mit Hope, dann geht es mir schnell wieder gut ... und dann freue ich mich, wenn du heute Abend zu mir kommst und aufpasst, dass ich nicht wieder aus dem Bett falle!" ... Sophie drückt ihrem Landwirt einen Kuss auf die Lippen: "OK, bis heute Abend. Ich freue mich!"



    Aber Jims Ausritt wird nach wenigen Metern von einem schwarzen Pick-up gestoppt ... der Graf höchstpersönlich: "Wie ich sehe, ist dir dein persönliches Wohlbefinden nicht viel wert ... aber vielleicht hilft dir dieses kleine Geschenk auf die Sprünge!" ... der Graf überreicht Jim ein kleines Päckchen ... dann rauscht der Pick-up mit aufröhrendem Motor davon.


    Jim öffnet skeptisch und vorsichtig das Päckchen ... und schaut auf eine Spritze ... eine Spritze mit der Aufschrift: "Schlaf gut, Hope!" ... Jim schaut dem davonfahrenden Pick-up hinterher ... in seinen Augen spiegelt sich eine Mischung aus Angst ... und Hass.


    Forsetzung folgt...