Lea & Jim in Steinbrunn ~ THE LS19 STORY

  • 26. | Depressive Lea


    Lea kann es noch immer nicht fassen: Jim hat schluß gemacht, es ist endgültig aus ... das hat sie nicht gewollt. Lea wirkt extrem niedergeschlagen, wie in Trance holt sie beim Landtechnikhändler den neuen Anhänger und fährt anschließend bei der Tankstelle vorbei, damit wenigstens der 8340 genügend Energie für den heutigen Tag besitzt.


    Lea in Ravenport ~ 103


    Als Lea den Mähdrescher aus dem Schuppen holt, winkt Mason ihr strahlend von der Pferdekoppel aus zu. Lea nickt nur kurz zurück ... die Mundwinkel erheben sich nicht ... die schwarzgeränderten Augen haben ihr Feuer verloren. Lea würde sich jetzt lieber tief unter einer Decke eingraben, aber die beiden Haferfelder müssen abgeerntet werden.


    Lea in Ravenport ~ 105


    Bis in die frühen Abendstunden steuert Lea den Drescher über die Felder. Den abgeernteten Hafer kippt sie ins Hofsilo, als Futter für die Pferde. Mason beobachtet Lea aus der Ferne. Lauert er auf den richtigen Moment, um sich endlich an Lea heranmachen zu können?


    Lea in Ravenport ~ 104


    Das ist der richte Moment für Mason: Lea reitet noch ein paar Runden im Sonnenuntergang ... Mason steht am Zaun und beobachtet sie ... jetzt könnte er zu Lea gehen ... jetzt könnte er sie trösten ... für sie da sein ... und dicke Pluspunkte sammeln ... aber Mason macht nichts ... er steht nur da und schaut auf Lea ... sein sonst so entschlossener Blick wirkt leer und nachdenklich ... dann endlich löst er sich vom Zaun ... und geht zurück zum Stall.


    Lea in Ravenport ~ 106

  • Ach ja, der Mason reagiert doch super. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass diese Reaktion, nämlich nichts zu sagen in solchen Momenten falsch ist. Allerdings an Sie ranmachen, das würde das aus bedeuten für ihn. Also ich finde, er soll sich genau jetzt darauf fixieren und es durchziehen. Dann muss sich Lea nicht mehr mit ihm rumärgern, aber dann ist Jim wieder im Spiel. Achherje, des wird ja immer komplizierter. Solange nicht noch ne Person, wie z.b. Der Postbote*in versucht mitzumischen...

  • Lese das ganze hier schon eine Weile ganz aufmerksam durch.....Echt klasse gemacht!!! Super!!! Ist ja richtig spannend.....Da könnte sich ja glatt ne Soap a la Dallas oder Denver Clan oder gar die Schwarzwaldklinik ne Scheibe von abschneiden....(naaaaaaaaaaaaaaaaaaaa wer hier kennt die Serien noch?????^^)

    Jedenfalls ganz ganz großen Respekt für diese tolle und auch spannende Geschichte!!! Bin echt gespannt, wie es weitergeht.................
    LG

  • 27. | Der Blick nach vorne


    Jim lag die ganze Nacht wach. Sein Kopfkino hat ihn mit unzähligen Bildern bombardiert. In jedem Bild kam Lea vor. "Das muss aufhören" beschließt Jim am Frühstückstisch. Kurzerhand ersetzt er das Bild von Lea, das noch an der Küchenwand hängt, gegen ein Bild von einer Kuhweide. "Ich muss jetzt nach vorne schauen ... und da wartet der Mist auf mich".


    Jim in Steinbrunn ~ 107


    Jim bringt heute auf den Wiesen Mist aus. Da er nur einen relativ kleinen Miststreuer besitzt, dauert die Arbeit den ganzen Tag.


    Jim in Steinbrunn ~ 108


    Während der ganzen Fahrerei bleibt genügend Zeit zum Nachdenken. Immer dann, wenn Jims Gedanken versuchen, ein Bild von Lea zu malen, zerstört er diesen Versuch mit Visionen, wie sein Milchviehbetrieb wachsen kann ... "nur nach vorne schauen, nicht zurück".


    Jim in Steinbrunn ~ 109


    Am Abend kümmert sich Jim um seine geliebten Milchgeber. Der Versuch nur noch nach vorne zu schauen, scheint zu helfen. Jim wirkt so motiviert wie schon lange nicht mehr und die Planung zur Hofvergrößerung nimmt konkrete Formen an. Sogar ein Architekt war bereits da und hat einen Plan aufgestellt. Jetzt fehlt nur noch die Genehmigung der Gemeinde ... und die Zustimmung der Bank für den notwendigen Kredit. Drücken wir Jim die Daumen, er hat nach all den letzten Strapazen etwas Glück verdient.


    Jim in Steinbrunn ~ 110


  • 28. | Die unerwartete Wende


    Auch heute muss sich Lea dazu zwingen, die notwendige Arbeit zu erledigen. Müde fährt sie mit Traktor und Anhänger zum Silo, um Hafer für die Pferde zu holen. Ungeduldig beobachtet Mason erneut Lea von der Pferdekoppel aus. Wie ein Tiger streift er am Zaun entlang ... seine Beute stets im Blick ... kurz davor, den Angriff anzusetzen.


    Lea in Ravenport ~ 111


    Lea kommt nun mit dem Gespann dicht an den Zaun heran, um den Hafer abzukippen. Mason schleicht langsam heran ... bereit zum Angriff ... doch dann fährt Lea schon wieder weiter ... Chance verpasst.


    Lea in Ravenport ~ 112


    Wieder kommt Lea zur Pferdekoppel, diesmal mit Kompaktlader und Heuballen. Mason ist bereits da und diesmal lässt er die Chance nicht vergehen. Wild gestigulierend ruft er Lea zu: "Lea, wir müssen dringend reden. Bitte komm ins Haus!". Lea nickt zurück: "Ich komme gleich".


    Lea in Ravenport ~ 113


    Der Tiger hat zugeschlagen ... aber der Tiger wirkt gar nicht so hungrig ... im Gegenteil ... eher mitfühlend: "Lea, ich habe einen großen Fehler gemacht. Ich habe alles inszeniert. Dein Onkel wollte unbedingt, dass Du seine Ranch übernimmst und ich sollte mit allen Mitteln dafür sorgen, dass Du hier in Ravenport bleibst und nicht zurück nach Deutschland gehst. Aber ich kann nicht mehr mit ansehen, wie sehr Du leidest. Alles, was ich Dir erzählt habe, war gelogen. Jim liebt Dich. Geh zurück zu ihm". Kurz darauf geht ein Last-Minute-Ticket nach Deutschland über den Airport-Schalter.


    Lea in Ravenport ~ 114

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